(Schnee)Weiß und (Kobalt)Blau – was Bayern und China verbindet: Die Ostasiensammlung stellt sich vor!

Sammeln verbindet – Museum collections make connections” – das ist das Motto des Internationalen Museumstags (#IMT14) am 18. Mai 2014. Begleitend dazu findet aktuell eine besondere Social Media Aktion zum Thema: “Collection / Sammlung” (#myCollection14) statt. Mit der Vorstellung unserer “Ostasiensammlung” machen wir bei #myCollection14 mit!

Seit einigen Wochen präsentiert sich die Ostasiensammlung des Residenzmuseum in rundum verjüngter Gestalt – in den vergangenen Monaten wurden die aus konservatorischer Sicht nicht mehr befriedigenden Vitrineneinbauten in kräftigen Farben erneuert und mit einer neuen, schonenden LED-Beleuchtung ausgestattet, alle Stücke gereinigt und die Aufstellung um einige neue, in der letzten Zeit restaurierten Objekte ergänzt.

neue Vitrine O-Asien-Slg.
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Es steckt noch eine Kugel im Lauf… Ein silbernes Wunderwerk aus den Steinzimmern der Residenz

Zu den schöneren Momenten innerhalb der Museumsarbeit gehört es sicherlich, wenn man Verwaltungs- und Schreibkram für ein paar Stunden geschmackvoll arrangiert auf dem Büro-Schreibtisch belassen kann und sich den Kunstwerken in Depots und Schauräumen unmittelbar zuwenden darf, um sich intensiv mit einem interessanten Einzelstück zu beschäftigen.

... zum Beispiel mit diesem guten Stück!

… zum Beispiel mit diesem guten Stück!

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Save the date: 20 März 1848…

Sieht so seine politische Katastrophe aus? Lola Montez, die skandalnudelige Geliebte Ludwigs I., gemalt von Stieler (Schloss Nymphenburg)

Sieht so seine politische Katastrophe aus? Lola Montez, die skandalnudelige Geliebte Ludwigs I., gemalt von Stieler (Schloss Nymphenburg)


„Abends 5 ½“ datiert König Ludwig I. seine Abdankungsurkunde. Bis zuletzt von ungebrochenem Selbstbewusstsein erfüllt, schreibt der begeisterte Großbauherr und Kunstsammler darin: „… als wenn ich eines Freistaats Beamter gewesen, so gewissenhaft ging ich mit dem Staatsgute, mit den Staatsgeldern um“. Weiterlesen

Zum Valentinstag: Herzen und Schmerzen im Herzkabinett

Heute ist Valentinstag – allen, die selber im Gegensatz zu ihrer Partnerin oder ihrem Partner nicht en détail vertraut sind mit anglo-amerikanischen Festgebräuchen fährt vielleicht spätestens jetzt ein warnender Schreck in die Glieder. Vor Ladenschluss heißt es noch, abgeerntete Blumenläden oder die leergeräumte Süßigkeitenecke an der Tengelmannkasse zu plündern, um noch irgendetwas Zuckriges in Herzform, umhüllt von rotem Staniolpapier zu ergattern – „Schatz, dass Du daran gedacht hast…“.

Auch wir in der Residenz sind uns der Bedeutung dieses Festtags der Liebe bewusst, können uns aber entspannt zurücklehnen, befindet sich doch in unserem Museum bereits das ultimative Manifest zwischenmenschlicher Zuneigung: Das Herzkabinett der Kurfürstin Henriette Adelaide (Raum 68).


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Da bleibt einem die Spucke weg – Leo von Klenze erinnert sich an Urlaube mit Ludwig I.

2014 soll in der Residenz auch immer wieder im Zeichen von Leo von Klenze stehen, dessen Todestag sich heuer am 27. Januar zum 150. Mal gejährt hat. Schließlich hat der unter den Königen Max I. Joseph und Ludwig I. als Hofarchitekt und Hofbauintendant tätige Künstler und Großorganisator die Schlossanlage, wie sie sich heute noch – und wieder – präsentiert, entscheidend geprägt.


Die Brust voller Orden - Leo v. Klenze auf einer zeitgenössischen Lithographie

Die Brust voller Orden – Leo v. Klenze auf einer zeitgenössischen Lithographie


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Fürstliche Spielwiese(n) aus Schildpatt und Silber – zwei Augsburger Kabinettschränke von 1680/85

Unter den zahlreichen Schätzen der Möbelkunst des 17., 18. und 19. Jahrhunderts, die in den Gemächern und Sälen der Residenz versammelt sind, sticht ein zusammengehöriges Paar hockbarocker Kabinettschränke, die heute in den sogenannten Trierzimmern aufgestellt sind, durch raffiniertes Farbenspiel und originellen Dekor heraus.


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Es ist nicht alles Gold was glänzt – Vergoldertechniken in der Residenz

Wer an trüben Wintertagen die Residenz besucht, wird für den jahreszeitlich bedingten Mangel an Sonnenstrahlung reich durch den hausgemachten Glanz und Schimmer entschädigt: Überall von Wänden und Decken strahlt Gold, Bilder- und Spiegelrahmen, Möbel und Stuckverzierungen, sie alle leuchten in seinen warmen Gelbtönen.


Detail des vergoldeten Deckenstucks aus der Grünen Galerie (Rekonstruktion)

Detail des vergoldeten Deckenstucks aus der Grünen Galerie (Rekonstruktion)

 

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