Ein letztes Mal in altem Glanz…: Leichenwagen der Königin Marie Therese und des Kronprinzen Rupprecht im Nymphenburger Marstallmuseum restauriert

Im heutigen Blogbeitrag steht zur Abwechslung ein anderes, mit der Residenz eng verbundenes Schlossmuseum im Mittelpunkt: Das Marstallmuseum in Schloss Nymphenburg, über dessen sinistres Glanzstück diesmal unsere Kollegin berichtet:

Allerseelen, Volkstrauertag, Totensonntag – im November ist die Erinnerung an die Verstorbenen besonders präsent. Ebenfalls im November, am 5.11.1921 fand der eindrucksvolle Trauerzug für den letzten bayerischen König und seine Gemahlin statt.

Der königliche Trauerwagen während des Trauerzugs für König Ludwig III. und Königin Marie Therese am Königsplatz, München

Der königliche Trauerwagen während des Trauerzugs für König Ludwig III. und Königin Marie Therese am Königsplatz, München

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Neue Garten-App: Lustwandeln durch den Nymphenburger Schlosspark

Es ist vollbracht – die App zum Nymphenburger Schlosspark ist da! Lustwandeln Sie mit ihr durch den Garten und erleben Sie den Park als Gesamtkunstwerk! Endlich halten wir die Kultur-App in den Händen, nachdem wir mehrere Monate intensiv daran gearbeitet haben. Was kann die App? Was zeichnet sie aus? Von wem stammt das Zitat: „Beim Teiche wohnt Einsamkeit, eine stille schwärmerische Ruhe…“? Und wie endet es? Das erfahren Sie fast alles im heutigen Gastbeitrag aus Nymphenburg.
 
App "Schlosspark Nymphenburg" - Bellotto
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Zwar “nur” Kopie – aber wie!! Die “Alexanderhochzeit” in der Residenz

In den sogenannten „Charlottenzimmern“ der Residenz (so benannt nach einer der Töchter Max I. Josephs, die diese Räume ab 1814 einige Zeit bewohnte) hängt unter vielen Porträts des 19. Jahrhunderts ein Gemälde, das sich unter seinen Nachbarn schön, aber etwas eigenartig ausnimmt – scheint es doch als einziges der Bilder ganz eindeutig früheren Datums, nämlich aus der Renaissance zu stammen.

Die Charlottenzimmer sind heute als Stilräume mit Mobiliar der ersten Hälfte des 19. Jh. eingerichtet.

Die Charlottenzimmer sind heute als Stilräume mit Mobiliar der ersten Hälfte des 19. Jh. eingerichtet.

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Tugend und Hinterhältigkeit passt gut zusammen – der Kaisersaal und sein Bildprogramm

Wenn im Laufe der diesjährigen Residenzwoche wieder die Werke barocker Komponisten in den verschiedenen Prunkräumen unseres Schlosses erklingen, ist der Besuch eines Konzerts im (1980/85 rekonstruierten) Kaisersaal auf der Nordseite der Residenz über den Baumkronen des Hofgartens sicher ein besonderes Erlebnis:

Ende des 18. Jh. abgerissen und Ende des 20. Jh. auf Basis der überlieferten Quellen wiedererrichtet - der barocke Kaisersaal der Residenz

Ende des 18. Jh. abgerissen und Ende des 20. Jh. auf Basis der überlieferten Quellen wiedererrichtet – der barocke Kaisersaal der Residenz

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Residenz 2.0 – die „Wilhelminsche Feste“

Auch heutige Besucher unseres Schlosses werden sich nach einem rasch erledigten Rundgang durch circa hundert derzeit geöffnete Schauräume des Eindrucks nicht erwehren können: Hier ist einfach nicht genügend Platz, um sich auch einmal auszubreiten. Dies scheint zumindest der Eindruck der fürstlichen Bewohner des 17. Jahrhunderts gewesen zu sein.

...also baut man rasch was Neues. Die Wilhelminische Veste auf einem Kupferstich des 17. Jh.

…also baut man rasch was Neues. Die Wilhelminische Veste auf einem Kupferstich des 17. Jh.

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Mangel an staatsbürgerlichen Tugenden zu beklagen – zum Glück nur temporär…

Derzeit wirkt die Fassade entlang der Residenzstraße für den aus Norden kommenden Wanderer oder Radfahrer etwas schlichter als sonst. Schon seit einiger Zeit fehlen über dem linken Portal, das Zugang zum Kaiserhof gewährt, die sonst auf dem Gebälk lagernden Frauengestalten.

 

derzeit in Urlaub - die Figuren des nördlichen Residenzportals von Hans Krumper, um 1616

derzeit in Urlaub – die Figuren des nördlichen Residenzportals von Hans Krumper, um 1616

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„Bavarus ille – jener Bayer“… Kaiser Ludwig der Bayer wird gefeiert: In Regensburg und in der Residenz

Heuer tobt in Bayern das Ludwig-Fieber. Abwechslungsweise ist einmal nicht der melancholisch-dunkelbelockte Ludwig II., der Liebling der Touristeninformationen, gemeint, sondern sein mittelalterlicher Vorgänger – Ludwig „der Bayer“.

Ludwig der Bayer, Porträt von Peter Candid um 1600/05, Residenz, Reiche Zimmer

Ludwig der Bayer, Porträt von Peter Candid um 1600/05, Residenz, Reiche Zimmer

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Zurück am Platz: Arnulf der Böse und Otto von Scheyern geben sich (wieder) die Ehre

Auch wenn die Residenz und ihre Geschichte nicht gerade als Terra incognita der historischen und- Kunstgeschichtsforschung gelten muss, ist unser geliebter Kasten doch stets noch für eine Überraschung gut. So vor einigen Jahren, als sich zwei zusammengerollte und mehr oder minder im Depotwinkel vergessene Leinwandrollen als die letzten Überreste der einstigen malerischen Ausstattung der frühbarocken Sommerwohnung Maximilians I. entpuppten.

neu an alter Stelle: Zwei Lünettengemälde der Candid-Werkstatt mit Bildnissen mittelalterlicher Bayernherzöge

neu an alter Stelle: Zwei Lünettengemälde der Candid-Werkstatt mit Bildnissen mittelalterlicher Bayernherzöge

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