Residenz 2.0 – die „Wilhelminsche Feste“

Auch heutige Besucher unseres Schlosses werden sich nach einem rasch erledigten Rundgang durch circa hundert derzeit geöffnete Schauräume des Eindrucks nicht erwehren können: Hier ist einfach nicht genügend Platz, um sich auch einmal auszubreiten. Dies scheint zumindest der Eindruck der fürstlichen Bewohner des 17. Jahrhunderts gewesen zu sein.

...also baut man rasch was Neues. Die Wilhelminische Veste auf einem Kupferstich des 17. Jh.

…also baut man rasch was Neues. Die Wilhelminische Veste auf einem Kupferstich des 17. Jh.

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Mangel an staatsbürgerlichen Tugenden zu beklagen – zum Glück nur temporär…

Derzeit wirkt die Fassade entlang der Residenzstraße für den aus Norden kommenden Wanderer oder Radfahrer etwas schlichter als sonst. Schon seit einiger Zeit fehlen über dem linken Portal, das Zugang zum Kaiserhof gewährt, die sonst auf dem Gebälk lagernden Frauengestalten.

 

derzeit in Urlaub - die Figuren des nördlichen Residenzportals von Hans Krumper, um 1616

derzeit in Urlaub – die Figuren des nördlichen Residenzportals von Hans Krumper, um 1616

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„Bavarus ille – jener Bayer“… Kaiser Ludwig der Bayer wird gefeiert: In Regensburg und in der Residenz

Heuer tobt in Bayern das Ludwig-Fieber. Abwechslungsweise ist einmal nicht der melancholisch-dunkelbelockte Ludwig II., der Liebling der Touristeninformationen, gemeint, sondern sein mittelalterlicher Vorgänger – Ludwig „der Bayer“.

Ludwig der Bayer, Porträt von Peter Candid um 1600/05, Residenz, Reiche Zimmer

Ludwig der Bayer, Porträt von Peter Candid um 1600/05, Residenz, Reiche Zimmer

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Zurück am Platz: Arnulf der Böse und Otto von Scheyern geben sich (wieder) die Ehre

Auch wenn die Residenz und ihre Geschichte nicht gerade als Terra incognita der historischen und- Kunstgeschichtsforschung gelten muss, ist unser geliebter Kasten doch stets noch für eine Überraschung gut. So vor einigen Jahren, als sich zwei zusammengerollte und mehr oder minder im Depotwinkel vergessene Leinwandrollen als die letzten Überreste der einstigen malerischen Ausstattung der frühbarocken Sommerwohnung Maximilians I. entpuppten.

neu an alter Stelle: Zwei Lünettengemälde der Candid-Werkstatt mit Bildnissen mittelalterlicher Bayernherzöge

neu an alter Stelle: Zwei Lünettengemälde der Candid-Werkstatt mit Bildnissen mittelalterlicher Bayernherzöge

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Save the date: Am 6. Juni…

Karl X. von Schweden, Gemälde von G. Desmarées (Werkstatt)

Karl X. von Schweden, Gemälde von G. Desmarées (Werkstatt)

…1654 besteigt in Stockholm der neue König Karl X. Gustav (1622-1660) den Thron. Sein Porträt in der Ahnengalerie der Residenz erinnert an diesen schwedischen Monarchen, was erst einmal ungewöhnlich erscheint- waren die bayerischen Kurfürsten doch keine ausgewiesenen Freunde protestantischer Fürstlichkeiten und hatten von der neuen nordischen Großmacht Schweden im Dreißigjährigen Krieg ordentlich einstecken müssen. Weiterlesen

Keine Goldzähne – sondern Zähne in Gold! Die Reliquienkammer der Residenz

Neben der weltberühmten Schatzkammer der Residenz, in deren zehn Sälen sich viele hundert Kunstgegenstände aus Gold, Silber, Kristall und Elfenbein, dekoriert mit Email und Edelsteinen aus einem ein Jahrtausend umspannenden Zeitraum dem Auge präsentieren, gibt es in der Residenz noch eine weitere, kleinere begehbare Schatztruhe – kleiner und vielleicht nicht so prominent, aber den Besuch nicht weniger lohnend!

Schaurig und schön - die geheimnisvollen Objekte der Reliquienkammer!

Schaurig und schön – die geheimnisvollen Objekte in der Reliquienkammer!

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Wieder daheim! Carl Rottmanns „Acqua Acetosa“ sonnt sich in neuem Glanz wieder am alten Standort

Neuerdings präsentiert sich der malerische Schmuck des Allerheiligengangs, der im Osten der Residenz vom Brunnenhof aus Richtung Norden verläuft, wieder komplett: Hier hängen seit der Wiedereröffnung unseres Museums nach dem Krieg die Fresken, die Carl Rottmann (1797-1850), der berühmte Landschaftsmaler, zwischen 1830 und 1833 im Auftrag Ludwigs I. gemalt hatte.

Ein restauriertes Fresko wartet im Allerheiligengang auf seine Montage

Ein restauriertes Fresko wartet im Allerheiligengang auf seine Montage

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(Schnee)Weiß und (Kobalt)Blau – was Bayern und China verbindet: Die Ostasiensammlung stellt sich vor!

Sammeln verbindet – Museum collections make connections” – das ist das Motto des Internationalen Museumstags (#IMT14) am 18. Mai 2014. Begleitend dazu findet aktuell eine besondere Social Media Aktion zum Thema: “Collection / Sammlung” (#myCollection14) statt. Mit der Vorstellung unserer “Ostasiensammlung” machen wir bei #myCollection14 mit!

Seit einigen Wochen präsentiert sich die Ostasiensammlung des Residenzmuseum in rundum verjüngter Gestalt – in den vergangenen Monaten wurden die aus konservatorischer Sicht nicht mehr befriedigenden Vitrineneinbauten in kräftigen Farben erneuert und mit einer neuen, schonenden LED-Beleuchtung ausgestattet, alle Stücke gereinigt und die Aufstellung um einige neue, in der letzten Zeit restaurierten Objekte ergänzt.

neue Vitrine O-Asien-Slg.
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