<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Residenz München</title>
	<atom:link href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 May 2013 15:21:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>„Unbewusst waren Sie der einzige Quell meiner Freuden“ – Richard Wagner zu Gast bei Ludwig II. in der Residenz</title>
		<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2790</link>
		<comments>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2790#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 May 2013 06:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Quaeitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder und mehr – Quellen und Enthüllungen]]></category>
		<category><![CDATA[Graphik]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig II.]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderausstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2790</guid>
		<description><![CDATA[2013 ist Wagnerjahr – Bücher- und CD-Regale biegen sich unter der Last der Neuerscheinungen, in Leipzig und Dresden, aber auch in München, z. B. in der Staatsbibliothek, eröffnen Ausstellungen anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten. &#160; &#160; Aber nicht nur der eigentliche Geburtstag am 22. Mai ist Gedenktag par excellence. Auch der 4.5 ist für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">2013 ist Wagnerjahr – Bücher- und CD-Regale biegen sich unter der Last der Neuerscheinungen, in Leipzig und Dresden, aber auch in München, z. B. in der Staatsbibliothek, eröffnen Ausstellungen anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten.</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2792" class="wp-caption aligncenter" style="width: 290px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Scan10017.jpg"><img class="size-medium wp-image-2792" alt="Porträtaufnahme von Richard Wagner von F. Hanfstaengl" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Scan10017-280x300.jpg" width="280" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Porträtaufnahme von Richard Wagner von F. Hanfstaengl</p></div><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht nur der eigentliche Geburtstag am 22. Mai ist Gedenktag par excellence. Auch der 4.5 ist für Wagnerianer wie für Liebhaber der Residenz zwischen Bayreuth und Tokio, sowie für die Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts allgemein ein interessantes Datum: An diesem Tag fand im Jahr 1864 in den Räumen der Residenz die erste persönliche Begegnung zwischen Ludwig II. und Richard Wagner statt. Das Treffen begründete die berühmte „Königsfreundschaft“ der beiden Männer. Es war wohl keine eigentliche Freundschaft im heutigen Sinne zwischen zwei gleichberechtigten Partnern, aber auch keine rein nominelle Bekanntschaft – sozusagen eine prestigeträchtige Facebook-Freundschaft. Vielmehr markiert diese erste Begegnung den Beginn einer komplizierten emotional-mäzenatischen Beziehung zwischen König und Komponist, die über zwei Jahrzehnte hinweg bis zu Wagners Tod 1885 andauerte – gespickt mit pathetischen Höhen und mit spektakulären Tiefen, die aber nie zum völligen Bruch führten.</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2793" class="wp-caption aligncenter" style="width: 272px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Scan10016.jpg"><img class="size-medium wp-image-2793" alt="Ludwig II. als junger Mann" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Scan10016-262x300.jpg" width="262" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ludwig II. als junger Mann, Aufnahme von J. Albert von 1867</p></div><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Schon in seiner Kronprinzenzeit hatte Ludwig Wagners Werk kennengelernt, das nicht nur musikalisch, sondern vor allem auch hinsichtlich der verarbeiteten Stoffe aus Mythologie und Heldensage größten Eindruck auf ihn machte. Bereits die ersten Opernbesuche, die dem Prinz erlaubt wurden, hatten ihn mit den Gestalten des „Lohengrin“ und des „Tannhäuser“ bekannt gemacht, Musikdramen, in denen es bekanntlich hoch hergeht mit singenden Schwänen, Lasterhöhlen im Thüringer Wald und allerlei komplizierten, schuldbeladenen Konflikten zwischen den Geschlechtern. Verständlich, dass Ludwig begeistert war! Voller Enthusiasmus beschloss er daher unmittelbar nach seiner Thronbesteigung, den Schöpfer solcher faszinierenden Musik- und Dramenwelten nach München zu berufen: Er beauftragte seine ziemlich konsternierten Räte, den als 1848er Revolutionär von der Regierung seiner sächsischen Heimat gebrandmarkten Dichter-Komponisten zu suchen und postwendend in die Residenz zu schaffen. Der Ablauf der Geschichte ist im Wesentlichen bekannt und fehlt in keiner Verfilmung des Lebens des bayerischen Märchenkönigs, auch wenn die Bewertung der Ereignisse in der Darstellung durch Wagner Apologeten und der seiner Gegner bemerkenswert schwankt. Den gerade mal wieder auf der Flucht vor seinen Gläubigern befindlichen Wagner erschien der königliche Ruf, als ihn der bayerische Bevollmächtigte nach wilder Verfolgungsjagd schließlich in Stuttgart „stellte“, als – Zitat &#8211; „wahrhaft gutes, hilfreiches Wunder“.</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2795" class="wp-caption aligncenter" style="width: 222px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Residenzbuch-small_0113.jpg"><img class="size-medium wp-image-2795" alt="Wo mag das Treffen stattgefunden haben? Ludwigs prunkvolles Wohnappartement war 1864 noch unvollendet." src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Residenzbuch-small_0113-212x300.jpg" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wo mag das Treffen stattgefunden haben? Ludwigs prunkvolles Wohnappartement war 1864 noch unvollendet.</p></div><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Auch die eigentliche Begegnung mit dem König wenige Stunden später, die sich vor allem aus dem sich daraus entwickelnden Briefwechsel rekonstruieren lässt, war anscheinend „großes Kino“, in dem ein Theaterfachmann und ein kundiger Theaterjünger mit aller rhetorischer Wucht aufeinander stießen. Doch muss man bedenken, dass es sich bei den Briefen, in denen sich „flüchtige Götterträume“ (Wagner) und Ludwigs geschriebene Ausrufungszeichen: „Einziger! – Heiliger!“ gegenseitig zu überbieten suchen, und deren Ton uns heute schnell unaufrichtig und deklamatorisch erscheint, um eine Kunstsprache handelt, in der die Schreiber versuchten, ein ideales Verhältnis zwischen Kunst und Macht auszuhandeln. Dass die „Königsfreundschaft“ größten Einfluss auf Wagners weiteres Werk genommen hat, steht außer Frage: Mit der finanziellen Sicherheit der königlichen Schatulle im Rücken konnten viele Projekte des Künstlers Wagner nun realisiert werden: So die Uraufführungen von „Tristan“ und „Meistersingern“ in München, letztlich auch die Uraufführung des „Rings“ in Bayreuth 1876. Was dazwischen an Skandalen, Intrigen, Zerwürfnissen, Versöhnungen und Enttäuschungen lag, kann man im Wagnerjahr 2013 in den unzähligen Jubiläumspublikationen im Detail nachlesen.</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2797" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/saengersaal.jpg"><img class="size-medium wp-image-2797" alt="Wagners Spuren...: Sängersaal in Neuschwanstein" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/saengersaal-300x235.jpg" width="300" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Wagners Spuren&#8230;: Sängersaal in Neuschwanstein</p></div><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Welchen ungeheuren Einfluss wiederum Wagners Werk auf Ludwig II. als Bauherrn seiner berühmten Schlösser ausgeübt hat, ist für jeden Besucher vor Ort im Sängersaal von Neuschwanstein oder in der Venusgrotte von Linderhof sofort nachvollziehbar.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p>&nbsp;<br />
<center><br />
<a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/BSV_LIIA_L0003_MS_Meistersinger_ges3.tif"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2801" alt="Eduard Ille, Hans Sachs uns Nürnbergs Blütezeit&quot;, 1866 - Die Zeichnung wird in der aktuellen Ausstellung im Charlottengang der Residenz präsentiert " src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/BSV_LIIA_L0003_MS_Meistersinger_ges3.tif" /></a></p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Und so freuen wir uns in der Residenz besonders, auch einen kleinen Beitrag zum Wagner-Jahr beisteuern zu können, nämlich mit der Präsentation von zwei graphischen Blättern von Joseph Hoffmann und einer Zeichnung von Eduard Ille, die Gestalten und Szenen aus Wagners Opern darstellen und im Auftrag Ludwigs II. angefertigt wurden. Die drei Zeichnungen sind Dauerleihgaben der Museumsstiftung zur Förderung der Staatlichen Bayerischen Museen/Sammlung Max Oppel und werden seit gestern im Charlottengang der Residenz  (Raum 42) erstmals öffentlich gezeigt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2&#038;p=2790</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wohl zu viele Mozartkugeln vertilgt….?</title>
		<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2779</link>
		<comments>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2779#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 07:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Quaeitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder und mehr – Quellen und Enthüllungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingstücke unserer Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Kurfürst Max III. Joseph]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig I.]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2779</guid>
		<description><![CDATA[Tatsächlich wirkt der rundliche Marmorkopf mit den etwas feisten Wangen so, als habe sein distinguierter Träger zu viel von der Salzburger Schokospezialität verkostet. Und warum auch nicht, es ist schließlich der berühmte Kompositeur selbst – Wolfgang Amadeus Mozart, das „Wolferl“, den man sich physiognomisch gern graziler und anmutiger vorstellt – eher passend zur „Kleinen Nachtmusik“ [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Tatsächlich wirkt der rundliche Marmorkopf mit den etwas feisten Wangen so, als habe sein distinguierter Träger zu viel von der Salzburger Schokospezialität verkostet. Und warum auch nicht, es ist schließlich der berühmte Kompositeur selbst – Wolfgang Amadeus Mozart, das „Wolferl“, den man sich physiognomisch gern graziler und anmutiger vorstellt – eher passend zur „Kleinen Nachtmusik“ statt zur wuchtigen Ouverture des „Don Giovanni“….</p>
<p style="text-align: justify;">
&nbsp;<br />
<center><br />
<a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/P1050426.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2780" alt="P1050426" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/P1050426-280x300.jpg" width="280" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2779"></span>An ihrem Platz in den Kurfürstenzimmern der Residenz erinnert die Büste aus dem frühen 19. Jahrhundert an das, für die Münchner Musikgeschichte nur bedauerlich kurze Zwischenspiel, das der junge Komponist hier absolvierte: Nach frühen Konzerten des „Salzburger Wunderkinds“, die bekanntermaßen vom geschäftstüchtigen Vater Leopold gemanagt wurden, kam Mozart, dessen Familie väterlicherseits aus Augsburg stammte, inzwischen ein ausgewachsener Wunder-Twen, erneut in München vorbei. Hier komponierte er bis zum Februar 1775 die Musik für die verwickelte Opera buffa „La finta gardiniera“ – „Die Gärtnerin aus Liebe“ –, die dann als Karnevalsunterhaltung im Redoutenhaus, einer Art öffentlicher Tanzsaal mit Theater, nahe der Residenz gegeben wurde. Ein Hauptinteresse Mozarts an der Münchner Produktion war, den Kurfürsten Max III. Joseph, der persönlich ein großer Musikliebhaber war, und seinen Theaterintendanten Graf Seeau auf sich aufmerksam zu machen und möglichst eine Anstellung als fest besoldeter Hofmusiker zu erwerben.</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2781" class="wp-caption aligncenter" style="width: 238px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/ResMü.G0055.jpg"><img class="size-medium wp-image-2781" alt="Max III. Joseph - noch als junger Mann - mit dem Grafen Seeau, gemalt von G. Desmarées" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/ResMü.G0055-228x300.jpg" width="228" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Max III. Joseph &#8211; noch als junger Mann &#8211; mit dem Grafen Seeau, gemalt von G. Desmarées</p></div><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Vermittelt durch die Mätresse des Kurfürsten, Gräfin Paumgarten, gelang es Mozart auch, Max III. Joseph persönlich zu sprechen. Er passte den Landesherren im Vorzimmer seines Appartements ab, wo sich Bittsteller zu versammeln pflegten – also etwa in dem Bereich, in dem heute die Büste Aufstellung gefunden hat. Aber der Kurfürst, mit ehrlicher oder vorgeschützter Eile gerade auf dem Weg von oder zur Jagd, außerdem bekanntermaßen sparsam, verpasste seine Chance, als visionärer großer Förderer der Münchner Musikgeschichte einzugehen: Mit den berühmten Worten „Es ist leider keine Vaccatur (Vakanz/freie Stelle) da“ wurde Mozart kurz und abschlägig beschieden. Er ging nach Wien und verfolgte dann dort seine bekannte, kurze Karriere von „Entführung aus dem Serail“ und „Figaros Hochzeit“ bis zur „Zauberflöte“ und dem anonymen Armengrab auf dem St. Marx-Friedhof…</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2782" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/P1030675.jpg"><img class="size-medium wp-image-2782" alt="Das sparsam möblierte Vorzimmer (R.22) war die gut bewachte Grenze zu den eigentlichen Wohngemächern des Kurfürsten" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/P1030675-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das sparsam möblierte Vorzimmer (R.22) war die gut bewachte Grenze zu den eigentlichen Wohngemächern des Kurfürsten</p></div><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Es war dann Ludwig I., der 1811 in seiner Kronprinzenzeit in Rom eine Büste des früh verstorbenen Komponisten durch den Schweizer Bildhauer Heinrich Keller anfertigen ließ. Zwischenzeitlich hatte sich der Ruhm Mozarts international verbreitet und gefestigt. Der Hintergrund von Ludwigs Auftrag war sein damals schon gefasster Plan, ein Ruhmesmonument zu Ehren bedeutender „teutscher“ Helden, Künstler und Denker zu schaffen, ein Projekt, das dann Jahre später im Bau der Walhalla bei Regensburg konkretisiert wurde. Den Auftrag an den Bildhauer vermittelte Ludwigs Kunstagent Martin von Wagner. Für seine Büste standen Keller – fern von Salzburg und Wien – nur wenige Bildquellen zur Verfügung, um die von Ludwig dringend gewünschte Porträtähnlichkeit zu erzielen. Der Bildhauer löste das Problem letztlich, indem er die verschiedenen Vorlagen in seiner Version zusammenfasste. Ob er damit einen authentischen Mozart geschaffen hat, ist fraglich – ähnlich fraglich übrigens aber, wie das ungleiche bekanntere Konterfei Mozarts, das Pralinen- und Musikliebhaber von der Packung der Mozartkugeln kennen und lieben.</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2783" class="wp-caption aligncenter" style="width: 248px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Mozart-kraft.jpg"><img class="size-medium wp-image-2783" alt="Porträt Mozarts von Barbara Krafft, 1819 gemalt nach Angaben seiner Schwester" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Mozart-kraft-238x300.jpg" width="238" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Porträt Mozarts von Barbara Krafft, 1819 gemalt nach Angaben seiner Schwester</p></div><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorlage von Barbara Krafft entstand ebenfalls posthum 1819 – der Vergleich mit der Münchner Büste zeigt – einer der beiden Künstler muss sich wohl irren. Letztlich ist es aber auch egal, wie der Mann aussah – was bleibt, ist die Musik, die immer bezaubert – besonders, wenn man sie sich als Hintergrundmusik in einem zeitgenössischen Rokokoensemble wie den Räumen der Residenz imaginiert!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2&#038;p=2779</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Viel Leidenschaft auf engstem Raum – „Susanna und die Alten“, ein Bild von Antoine Coypel in der Residenz</title>
		<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2755</link>
		<comments>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2755#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 08:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Quaeitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder und mehr – Quellen und Enthüllungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingstücke unserer Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Gemälde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2755</guid>
		<description><![CDATA[Oh làlà – die leidet aber…“ der kürzlich aufgeschnappte spontane Kommentar einer Betrachterin angesichts eines Gemäldes aus den Depots des Residenzmuseums trifft ganz gut den Kern: Dargestellt ist eine Szene aus dem Alten Testament: &#160; &#160; Die tugendhafte Susanna wird im Bad von zwei lüsternen Richtern ihrer Gemeinde bedrängt. Als sich die verheiratete Frau gegen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Oh làlà – die leidet aber…“ der kürzlich aufgeschnappte spontane Kommentar einer Betrachterin angesichts eines Gemäldes aus den Depots des Residenzmuseums trifft ganz gut den Kern: Dargestellt ist eine Szene aus dem Alten Testament:</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Scan10028.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2756" alt="Scan10028" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Scan10028-300x231.jpg" width="300" height="231" /></a></p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2755"></span><br />
Die tugendhafte Susanna wird im Bad von zwei lüsternen Richtern ihrer Gemeinde bedrängt. Als sich die verheiratete Frau gegen sie zur Wehr setzt, verklagen die beiden Halunken sie als Ehebrecherin &#8211; es braucht die ganze detektivische und von Gott inspirierte Gewitztheit des jungen Propheten Daniel, um das Lügengespinst auffliegen zu lassen, der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen und Susanna vor der drohenden Steinigung zu retten – alles nachzulesen im Buch Daniel, 13, 1-64.<br />
Dargestellt ist auf unserem Gemälde natürlich nicht das visuell dröge Gerichtsdrama, sondern die „Tat“ &#8211; die üppige, nackte Susanna scheint den physischen Widerstand gegen die zupackenden Hände ihres einen Verfolgers und die erpresserischen Worte seines Kompagnons schon weitgehend eingestellt zu haben. Resigniert richtet sie den schwimmenden Blick zum Himmel, von dem ja dann auch ein paar Bibelverse später die Rettung kommen wird.<br />
Gemalt hat das Bild Antoine Coypel, Sohn einer renommierten französischen Künstlerdynastie im Frankreich Ludwigs XIV. und selbst Direktor der berühmten „Académie royale de peinture et de sculpture“. Ab 1715 wirkte er dann als offizieller „Peintre du roi“ sowie als Haus- und Hofmaler des französischen Regenten Philipp von Orléans (der über seine Mutter übrigens zu 50% ein – kurpfälzischer – Wittelsbacher war). Entstanden ist das Gemälde wohl um 1695 – zu dieser Zeit bewarb sich Coypel erstmals um den prestigereichen Posten des ersten königlichen Malers mit einem „Probebild“, auf dem er die Anklage der Susanna durch die beiden korrupten Richter darstellte. Gut möglich, dass das Münchner Bild mit der „Vorgeschichte“ im Zusammenhang dieses Gemäldes entstand. Jedenfalls hielt Coypel es für so gut, dass er die Bildidee durch den Kupferstecher Simonneau als Druck verbreiten ließ.</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Detail2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2758" alt="Detail2" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/Detail2-300x287.jpg" width="300" height="287" /></a></p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Und gut konnte es Maler wie Betrachter in mehrfacher Hinsicht erscheinen: Nicht nur hatte Coypel die dramatische Susanna-Erzählung als Sujet erwählt, weil ihm seine Kritiker zum Vorwurf machten, er könne eigentlich nur galant-erotische Themen gekonnt darstellen. Ob der rosig-nackte Körper Susannas, der sich vor den Blicken des Betrachters rekelt, diesem Vorwurf wirkungsvoll widerlegt, sei dahingestellt. Schließlich belauern nicht nur die beiden Lüstlinge die schöne Badende, sondern wir als Betrachter selbst werden vom Maler genüsslich in die Rolle des unentdeckten Voyeurs versetzt. Auf jeden Fall hatte Coypel alle Anstrengungen unternommen, das psychologische Drama der biblischen Erzählung im Bild zu fassen. Die Darstellung besteht eigentlich nur aus Kontrasten – dem Zwiespalt zwischen Tugend und Laster, Sünde und Unschuld, Alter und Jugend, männlicher Gewalt und weiblicher Hilflosigkeit, Passivität auf der einen, zugreifendes Drängen auf der anderen Seite. Vor allem in den Gesichtszügen der Protagonisten findet die ganze Erzählung statt: Der bereits ganz von seinen Wünschen überwältigte Alte links, der schon vorgreifend den Arm der Susanna zu vergewaltigen droht; die noch ängstliche Zurückhaltung seines Komplizen, der anscheinend die Entdeckung fürchtet; schließlich das weinende Flehen ihres Opfers.</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<div id="attachment_2765" class="wp-caption aligncenter" style="width: 114px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/imagesCAOMBOVZ.jpg"><img class="size-full wp-image-2765" alt="Coypels Vorgänger, der königliche Hofmaler Charles Le Brun, versuchte den visuellen Ausdruck seelischer Affekte in Zeichnungen zu katalogisieren" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/imagesCAOMBOVZ.jpg" width="104" height="79" /></a><p class="wp-caption-text">Coypels Vorgänger, der königliche Hofmaler Charles Le Brun, versuchte den visuellen Ausdruck seelischer Affekte in Zeichnungen zu katalogisieren</p></div>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Wiedergabe entgegengesetzter Leidenschaften setzte sich Coypel mit einem Darstellungsproblem auseinander, das die französische Malerei des 17. Jahrhunderts intensiv beschäftigte: der künstlerischen Übertragung seelischer Affekte im Bild. Dieses Thema war für eine Gesellschaft, deren Mitglieder in der Öffentlichkeit stets eine gesellschaftliche, klar definierte Rolle zu spielen hatten, von höchstem Reiz.</p>
<p>Wie das Gemälde schließlich nach München gelangte, ist unklar – möglich, dass es Kurfürst Max Emanuel, der sich zwischen 1706 und 1715 im französischen Exil aufhielt, als großer Gemäldeliebhaber, der er war, in die bayerische Heimat gebracht hat. Möglich auch, dass es erst im 19. Jahrhundert mit dem Erbe der Zweibrücker Linie des Hauses Wittelsbach, die beste Beziehungen zum französischen Hof unterhielt, in die Münchner Sammlungen Eingang fand!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2&#038;p=2755</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Relief runter, Vorhang rauf – Ostern kann beginnen: Barockes „Theatrum sacrum“ in der Reichen Kapelle</title>
		<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2738</link>
		<comments>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2738#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 07:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Quaeitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder und mehr – Quellen und Enthüllungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingstücke unserer Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Ikonographie]]></category>
		<category><![CDATA[Kurfürst Maximilian I.]]></category>
		<category><![CDATA[Metallarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Reiche Kapelle]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2738</guid>
		<description><![CDATA[Passend zum Karfreitag ist unser heutiges Auftaktbild mit dem silbernen Kreuzigungsrelief gewählt: Unter dem flachen Kruzifix, an dem der vollplastische, muskulöse Christuskörper tatsächlich mit ganzem Gewicht zu hängen scheint, haben sich links die römischen Soldaten versammelt, während rechts die kummervoll zusammengebrochene Maria von ihren Gefährten versorgt wird. &#160; &#160; Der Schädel am Fuß des Kreuzes [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Passend zum Karfreitag ist unser heutiges Auftaktbild mit dem silbernen Kreuzigungsrelief gewählt: Unter dem flachen Kruzifix, an dem der vollplastische, muskulöse Christuskörper tatsächlich mit ganzem Gewicht zu hängen scheint, haben sich links die römischen Soldaten versammelt, während rechts die kummervoll zusammengebrochene Maria von ihren Gefährten versorgt wird.</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><center></center><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1070652.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2739" alt="P1070652" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1070652-194x300.jpg" width="194" height="300" /></a><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><center></center></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2738"></span><br />
Der Schädel am Fuß des Kreuzes weist auf den Handlungsort Golgatha, die „Schädelstätte“ hin, soll nach legendarischer Überlieferung aber auch das Haupt des Urvaters Adam sein, der hier begraben wurde und auf seine Erlösung durch das vergossene Opferblut Christi wartet. Der gute Ausgang dieser Todesszene kündigt sich schon in der oberen Bildzone an, dort umkreisen Engel den von himmlischen Licht durchfluteten Zugang ins Paradies. Und um diesen Übergang geht es, denn das aus Silber gegossene und getriebene Relief des Jacob Anthoni war einst nicht nur ein bestauntes Kunstwerk, sondern Mittelpunkt eines wohlinszenierten „special effect“ des theaterfreudigen 17. Jh.<br />
Die aus mehreren, untereinander verbundenen Einzelteilen bestehende Bildplatte befindet sich an prominenter, trotzdem schnell übersehener Stelle in der Residenz:</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><center></center><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/Residenzbuch-small_0188.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2740" alt="Residenzbuch small_0188" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/Residenzbuch-small_0188-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><center></center></p>
<p style="text-align: justify;">Es bildet den Mittelpunkt des aus Ebenholz und Silber gefertigten Hauptaltars der Reichen Kapelle, des einstigen privaten Andachtsraum der Kurfürsten neben der – öffentlichen – Hofkapelle. Eingerichtet wurde dieser kostbare kleine Sakralraum, der mit seiner flächendeckenden Verkleidung aus echtem und Stuckmarmor wie ein kleiner Reliquienschrein wirkt, vom nimmermüden Maximilian I. 1607 konnte die Weihe stattfinden, wenn auch an der Ausstattung, die in ihrem Reichtum bereits damals absolut aufsehenerregend war, noch gearbeitet wurde. Maximilian, den man sich wohl persönlich von einer sehr energischen Religiosität erfüllt vorstellen muss, hatte sich am Vorabend des Dreißigjährigen Kriegs als politischer und bald auch militärischer Anführer der katholischen Reichsstände profiliert. Die prunkvolle Gestaltung des Ortes, an dem er vor Gott Rechenschaft ablegte, war insofern auch und besonders ein demonstratives Zeichen – in der bayerischen Residenz sollte der alte Glaube ein bedeutungsvolles spirituelles Zentrum haben. Dem diente auch die Bestückung der Reichen Kapelle mit dem berühmten Schatz von Reliquien der Heiligen, die Maximilian und vor ihm sein Vater in Mengen erworben, teils aus nun protestantischen Gebieten „gerettet“ hatten. Ein absolutes Glanzstück dieser Sammlung von Heiltümern war ein Ensemble von Passionsreliquien:</p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2744" class="wp-caption aligncenter" style="width: 145px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1060349.jpg"><img class="size-medium wp-image-2744" alt="Heute befindet sich das kostbare Stück in der Reliquienkammer neben der Reichen Kapelle (Raum 95)" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1060349-135x300.jpg" width="135" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Heute befindet sich das kostbare Stück in der Reliquienkammer neben der Reichen Kapelle (Raum 95)</p></div><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Bruchstück der Säule, an der Jesus gegeißelt worden war, Teile eines Nagels, des Schwamms, der Dornenkrone – näher konnte man an das historische Heilsgeschehen praktisch nicht mehr gelangen. Verwahrt wurden (und werden) die Partikel in einem Behältnis aus vergoldetem Silber und Edelsteinschmuck, das konsequenterweise einer Monstranz nachgebildet war, die sonst die Hostie als Leib Christi enthält. Und hier kommt nun unser Relief ins Spiel: An hohen kirchlichen Feiertagen wurde im Verlauf der Messe das Silberrelief mit der Darstellung des Opfertodes mittels einer – noch vorhandenen – Kurbel ins Innere des Altaraufbaus versenkt. Dahinter erschien eine mit kostbarer Goldstickerei verzierte Nische. Und hier präsentierte sich den Gläubigen als Bestätigung der auf dem Relief gezeigten Erzählung der Evangelien die Monstranz mit den Passionsreliquien. Technisch keine große Sache, im Rahmen des feierlichen Messrituals jedoch zweifellos von großer, suggestiver Wirkung. Gut haben ja die jüngste Papstwahl und eine internationale Mannschaft von Kameramännern gezeigt, wie effektvoll sich bereits ein rauchender Kamin in Szene setzen lässt!</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2745" class="wp-caption aligncenter" style="width: 166px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1070651.jpg"><img class="size-medium wp-image-2745" alt="Die Reliquiennische mit der empfindlichen textilen Verkleidung ist heute deponiert" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1070651-156x300.jpg" width="156" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Reliquiennische mit der empfindlichen textilen Verkleidung ist heute deponiert</p></div><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Im Zweiten Weltkrieg wurde die Reiche Kapelle schwer zerstört. Beim anschließenden Wiederaufbau wurden ringsum neue Wände und Decken eingezogen, sodass der notwendige Platz für den barocken Mechanismus heute nicht mehr zur Verfügung steht. Erhalten haben sich aber die einzelnen Bestandteile der einstigen Festinszenierung: Der Altar, die verborgene Nische und die Reliquienmonstranz.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2&#038;p=2738</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gut gebrüllt Löwe – die bronzenen Torwächter der Residenz</title>
		<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2718</link>
		<comments>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2718#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 07:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Quaeitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelle Restaurierungsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder und mehr – Quellen und Enthüllungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingstücke unserer Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert Gerhard]]></category>
		<category><![CDATA[Ikonographie]]></category>
		<category><![CDATA[Kurfürst Maximilian I.]]></category>
		<category><![CDATA[Metallarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2718</guid>
		<description><![CDATA[München ist eine Löwenstadt – ob es mit der statistisch hohen Anzahl von Tagen mit Sonne zu tun hat, die das dem Wüstentier zugehörige Gestirn ist? Vielleicht ist es auch das selbstbewusste, gern auch grollende und beißfreudige Verhalten der Bewohner. Kaum ein öffentlicher Platz jedenfalls, kein Wappen und kein für den Tourismus gestalteter Bierkrug, den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">München ist eine Löwenstadt – ob es mit der statistisch hohen Anzahl von Tagen mit Sonne zu tun hat, die das dem Wüstentier zugehörige Gestirn ist? Vielleicht ist es auch das selbstbewusste, gern auch grollende und beißfreudige Verhalten der Bewohner. Kaum ein öffentlicher Platz jedenfalls, kein Wappen und kein für den Tourismus gestalteter Bierkrug, den nicht Tatzen, Mähne und Schweif zieren, vom Accessoire für den Fußballfan mal ganz zu schweigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center></center><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<div id="attachment_2719" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1020222.jpg"><img class="size-medium wp-image-2719" alt="Manchmal ist Berühmtheit eine Last - mit geduldig-leidvollem Ausdruck präsentiert sich der Residenzlöwe seinen Bewunderern" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1020222-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Manchmal ist Berühmtheit eine Last &#8211; mit geduldig-leidvollem Ausdruck präsentiert sich der Residenzlöwe seinen Bewunderern</p></div>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><center></center></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2718"></span><br />
Dass die vormals königliche Residenz eine ganze Menagerie der königlichen Tiere zu bieten hat, liegt gewissermaßen in der Natur der Sache. Und während im Circus Krone die Truppe der weißen Löw(ch)en als Maskottchen Furore macht, sorgen bei uns die vier grünen Bronzelöwen, die an der Westfassade der Residenz seit vier Jahrhunderten ihre Kartuschenschilde balancieren, für wohlwollende Aufmerksamkeit. Die gönnen ihnen nicht zuletzt die zahlreichen Fremdenführer, die hier mit neugierigen Besucherscharen Halt machen, um eine der vielen kursierenden Versionen der populären Streichel-Legende zu erzählen: Wie ein frecher Student ein Pamphlet auf die Affäre Ludwigs I. mit Lola Montez verfasst, wie er geschnappt wird (oder sich schnappen lässt), vom amüsierten (oder beleidigten) Monarchen befragt wird und sich mit Wortwitz aus seiner misslichen Lage befreit. Entscheidend für den Tourismus ist der Hinweis, dass er vorher oder nachher den Maskaron am Schilde eines der Löwen streichelte und um Glück in dieser brenzligen Angelegenheit bat. Womit eine pittoreske Tradition für glücksuchende Passanten ihren Anfang nimmt, die die vier schnauzbärtigen Maskengesichter zu den am besten polierten – oder besser: abgeriebenen – Stellen der Residenz oder vielleicht auch ganz Münchens gemacht hat.</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2733" class="wp-caption aligncenter" style="width: 239px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/ResMü.Gw0106.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/ResMü.Gw0106-229x300.jpg" alt="Die Geschichte unserer Bronzelöwen beginnt schon lange vor Lola Montez - nämlich mit Wilhelm V. (reg. 1579-97)" width="229" height="300" class="size-medium wp-image-2733" /></a><p class="wp-caption-text">Die Geschichte unserer Bronzelöwen beginnt schon lange vor Lola Montez &#8211; nämlich mit Wilhelm V. (reg. 1579-97)</p></div><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Ursprünglich waren unsere Bronzelöwen allerdings nicht als Glücksbringer und nicht einmal als Torwächter vorgesehen: Der niederländische Bildhauer und Bronzekünstler Hubert Gerhard und sein Künstlerkollege Carlo Pallago schufen die vier Großkatzen (vor 1596) ursprünglich als heraldischen Schmuck für ein imposantes Grabmal, das Herzog Wilhelm V. seit Anfang der 1590er Jahre für sich und seine Gemahlin Renata von Lothringen plante. Seinen Platz hätte der gewaltige Aufbau aus Stein und Bronze in der von Wilhelm gestifteten Jesuitenkirche St. Michael finden sollen: Geplant war unter einer schwebenden Skulptur der Gottesmutter die zentrale Darstellung des knienden Herzogspaars in Anbetung vor einem hohen Bronzekruzifix. Das sarkophagförmigen Grabmal, die Tumba, sollte eine ganze Heerschar von Ehrenwachen, Engeln, Wittelsbacher Vorfahren &#8211; und Löwen &#8211; umstehen. Insgesamt hätte das Figurenprogramm eine komplexe Verherrlichung nicht nur Wilhelms, sondern seines ganzen, jahrhundertealten, der katholischen Kirche verbundenen Hauses zum Ausdruck gebracht. Allerdings liegt die tragische Betonung hier auf „hätten“ – zwar wurde ein Großteil der Figuren tatsächlich gegossen, der Bau des Grabmals kam aber nicht zustande – zu sehr hatte Wilhelms Regierung die Kassen geleert, 1597 dankte der Herzog ab. Am Schluss blieben von der elaborierten Planung eine Grabplatte und das Kruzifix im Querschiff der Kirche übrig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<div id="attachment_2721" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1030771.jpg"><img class="size-medium wp-image-2721" alt="Wie dafür gemacht - Diesels Stich von 1717/23 zeigt die Löwenpaare schon an ihrer heutigen Position - allerdings noch mit schützender Balustrade" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1030771-300x175.jpg" width="300" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Wie dafür gemacht &#8211; Diesels Stich von 1717/23 zeigt die Löwenpaare schon an ihrer heutigen Position &#8211; allerdings noch mit schützender Balustrade</p></div>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p style="text-align: justify;">Es war dann Wilhelms sparsamer Sohn Maximilian I., der den ganzen, bereits vorhandenen Figurenfundus übernahm und als Schmuck der von ihm initiierten Neubauten in und um die Residenz verwertete: Die knienden Ehrenwachen kamen in die Frauenkirche, die Madonna auf die Mariensäule, der <a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2098" target="_blank">Ahnherr Otto auf den Wittelsbacher Brunnen </a>.<br />
Die vier Löwen schließlich, die die Ecken der Tumba flankieren sollten, wurden um 1616 an der neuen Residenzfassade aufgestellt. Dort ersetzte man die heraldischen Wappenschilde durch neue nach Entwurf von Hans Krumper: Ihre Bildreliefs und lateinischen Inschriften beziehen sich nun nicht mehr auf die Ahnenreihe der Wittelsbacher, sondern auf die über den Portalen angebrachten Darstellungen herrschaftlicher Tugenden: So zeigt der Löwenschild rechts am Nordportal eine Sonne mit der Inschrift „Supera simul et infera“ – „Sie scheint über Hohen und Niedrigen“. Darüber thront Justitia, auf deren Brust die Sonne der Gerechtigkeit leuchtet. Auch ohne Lateinkenntnisse eine klare Ansage!</p>
<p>&nbsp;<br />
<center></p>
<p><center></center><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/loewe01.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2722" alt="loewe01" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/loewe01-154x300.jpg" width="154" height="300" /></a><br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><center></center></p>
<p style="text-align: justify;">Momentan ist unser eines Löwenpaar auf Reisen: Die kostbaren Bronzen werden gereinigt und restauriert und anschließend abgegossen. Die Kopien sollen dann an das Residenzportal zurückkehren. Die Originale aber werden in ihrer ganzen Pracht, geschützt vor Abgasen und schädlichen Klimaeinflüssen, zusammen mit den anderen Bronzen unseren Besuchern ganz nahe vor Augen geführt – in eigens eingerichteten Museumsräumen der Residenz, mit etwas Glück schon 2015.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2&#038;p=2718</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich saz ûf eime steine – als im Königsbau noch Minnesang erklang</title>
		<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2700</link>
		<comments>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2700#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 08:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Quaeitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder und mehr – Quellen und Enthüllungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingstücke unserer Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Gemälde]]></category>
		<category><![CDATA[historische Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[König Ludwig I.]]></category>
		<category><![CDATA[Königsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wandmalerei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2700</guid>
		<description><![CDATA[Ziemlich eng wird es für die Schar von Figuren, die sich auf der kleinen rundbogigen Holztafel in schwerem Goldrahmen versammelt haben. Rechts im Vordergrund sitzt ein bärtiger blonder Mann mit einer Laute im Schoß – doch scheint er weniger seinen Zuhörern vorzusingen, als sie zu belehren. &#160; &#160; Mit erhobenen Zeigefinger wendet er sich an [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ziemlich eng wird es für die Schar von Figuren, die sich auf der kleinen rundbogigen Holztafel in schwerem Goldrahmen versammelt haben. Rechts im Vordergrund sitzt ein bärtiger blonder Mann mit einer Laute im Schoß – doch scheint er weniger seinen Zuhörern vorzusingen, als sie zu belehren.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1070303.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1070303-300x225.jpg" alt="P1070303" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-2702" /></a><br />
&nbsp;<br />
</center></p>
<p><span id="more-2700"></span><br />
Mit erhobenen Zeigefinger wendet er sich an die stehenden Jünglinge, die mehr oder minder betreten zu Boden schauen, als hätten sie eine Lektion nicht gelernt – da liegt die Hoffnung eher bei den ganz Jungen: vor ihm knien schon zwei Knaben, die eifrig in Büchern blättern. Die Burg im Hintergrund, die schicken Beinlinge und Wämser verraten uns zusätzlich: Vorsicht – Mittelalter!</p>
<p>So alt ist das kleine Ölgemälde, das der Maler Gottlieb Gassen wohl um 1832 geschaffen hat, allerdings gar nicht. Für uns ist es aber dennoch fast so kostbar wie ein mittelalterlicher Schatz – mit einem kleinen Pendantgemälde handelt es sich um die einzigen verbliebenen Zeugnisse der 1944 komplett zerstörten malerischen Ausstattung im Vorzimmer der Königin Therese, der Kummer gewohnte Ehefrau Ludwigs I. Für diese und sich selbst hatte Ludwig in dem von 1826-1835 errichteten neuen Königsbau im Süden des Residenzareals prunkvolle Wohnappartements einrichten und in Anlehnung an Vorbilder der Antike und der Renaissance komplett mit Wandmalereien ausstatten lassen. Bewusst blieb kein Plätzchen frei, wo man hätte einen Nagel einschlagen und ein „eigenes“ Bild, eine wärmende Wandbespannung oder einen – womöglich aus Frankreich (oh Graus!) importierten &#8211; Spiegel hätte aufhängen können.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2703" class="wp-caption aligncenter" style="width: 167px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/salon_nr119.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/salon_nr119.jpg" alt="Salon der Königin Therese im Königsbau" width="157" height="230" class="size-full wp-image-2703" /></a><p class="wp-caption-text">Salon der Königin Therese im Königsbau</p></div><br />
&nbsp;<br />
</center></p>
<p>Diese grundsätzliche Anlage des neuen Wohnquartiers als „Bilderpalast“ zielte dabei gar nicht so sehr auf eine moderne Dekoration oder gar einen gesteigerten Wohnkomfort &#8211; Ludwigs Ziel war es, mittels der monumentalen, schwer zerstörbaren Freskomalerei, die im festen Verbund mit der repräsentativen Architektur entworfen wurde, pädagogisch auf seine Untertanen einzuwirken. Die von ihm für die Ausmalung der Residenz gewählten Bildthemen sollten einerseits das Nationalgefühls des Betrachters wecken, aber auch Bedeutung und Legitimität der Wittelsbacher Herrschaft herausstreichen. Schließlich sollte auch die durch Bayerns König geförderte deutsche (Ludwig schrieb zeitlebens: „teutsche“) Kunst als Erbe der bewunderten Antike herausgestellt werden. Und so wurde das Appartement des Königs mit Darstellungen aus der klassischen griechischen Dichtung ausgemalt und die gegenüberliegenden Wohnung der Königin mit Fresken, die die Werke der deutschen Dichtung illustrierten. Ob im Schlafzimmer ein Band Goethe auf dem Nachttisch lag, war da nicht mehr weiter wichtig: Die Helden aus „Faust“, „Egmont“ und „Iphigenie“ tummelten sich ja schon an der riesigen gewölbten Decke…<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2704" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1070304.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1070304-225x300.jpg" alt="klassische &quot;Walther-Haltung&quot;: Bein über Bein..." width="225" height="300" class="size-medium wp-image-2704" /></a><p class="wp-caption-text">klassische &#8220;Walther-Haltung&#8221;: Bein über Bein&#8230;</p></div><br />
&nbsp;<br />
</center></p>
<p>Thereses Vorzimmer, das den Auftakt zu ihren eigentlichen Wohnräumen bildete, war jedenfalls der mittelalterlichen Dichtung geweiht und zwar in Gestalt eines ihres populärsten Protagonisten – Walther von der Vogelweide (circa 1170-1230) – ja, ja genau der: „Ich saz ûf eime steine. und dahte bein mit beine…“<br />
Dieser offenbar gelenkige, in den Quellen aber nur schwer fassbare Poet aus der Stauferzeit fügte sich gut in Ludwigs Konzept: Zum einen nahm man an, dass Walther auf bayerischem Territorium, nämlich in Würzburg, starb und bestattet wurde.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2706" class="wp-caption aligncenter" style="width: 182px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/shw_residenz_5013q_1_1.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/shw_residenz_5013q_1_1-172x300.jpg" alt="Am Frankonia-Brunnen vor der Würzburger Residenz sinnt Walther noch heute" width="172" height="300" class="size-medium wp-image-2706" /></a><p class="wp-caption-text">Am Frankonia-Brunnen vor der Würzburger Residenz sinnt Walther noch heute</p></div><br />
&nbsp;<br />
</center></p>
<p>Zweitens war er als Minnesänger dem ritterlichen Frauendienst zugewandt und damit ein geeigneter „Bewohner“ des Appartements der Königin. Vor allem aber hatte Herr von der Vogelweide sich in seinem literarischem Werk in besonderer Weise als politischer Spruchdichter hervorgetan, der die kaiserliche Partei im hochmittelalterlichen Reich gestützt hatte – insofern konnte er mit etwas gutem Willen zu einem frühen Vordenker der patriotischen Bewegung des 19. Jahrhunderts stilisiert werden. Eine solche mahnende „Spruchszene“ scheint auch auf Glassens Skizze, die die Vorlage für die spätere Ausführung des Freskos bildete, dargestellt. Die Themenliste der elf Bildfelder, die sein Leben und Werk an den Wänden des Vorzimmers zeigten, erwähnt eine „Klage Walthers über die Missstände in Deutschland“.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2707" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG0601.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG0601-300x163.jpg" alt="Walther in Neuschwanstein..." width="300" height="163" class="size-medium wp-image-2707" /></a><p class="wp-caption-text">Walther in Neuschwanstein&#8230;</p></div><br />
&nbsp;<br />
</center></p>
<p>Glassens Fresken sind heute verloren – aber einen ungefähren Eindruck wie es so ähnlich ausgesehen haben könnte, können Besucher heute noch in Neuschwanstein, dem Traumschloss von Ludwigs Enkel Ludwig II., gewinnen: Das Ankleidezimmer der neoromanischen Burg wurde mit Szenen aus Leben und Werk des Walther geschmückt – dass die Erinnerung an die Münchner Gemächer der Großmutter Therese dabei mit Pate gestanden haben, darf als sicher gelten!<br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2&#038;p=2700</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Tischlein deck dich&#8221; war gestern&#8230;</title>
		<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2686</link>
		<comments>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2686#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 07:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Quaeitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder und mehr – Quellen und Enthüllungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingstücke unserer Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[historische Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Möbel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2686</guid>
		<description><![CDATA[Wer kennt das Problem nicht – angesichts der horrenden Mietpreise in der Münchner Innenstadt müssen Familie, Privatleben sowie Hab und Gut auf einer Kleinstzahl von Quadratmetern untergebracht werden und so einiges bleibt dabei auf der Strecke, zum Beispiel manch ein Möbelstück, das vielleicht nicht ganz so notwendig ist, wie Bett, Tisch und Stuhl, aber trotzdem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt das Problem nicht – angesichts der horrenden Mietpreise in der Münchner Innenstadt müssen Familie, Privatleben sowie Hab und Gut auf einer Kleinstzahl von Quadratmetern untergebracht werden und so einiges bleibt dabei auf der Strecke, zum Beispiel manch ein Möbelstück, das vielleicht nicht ganz so notwendig ist, wie Bett, Tisch und Stuhl, aber trotzdem ganz schön und praktisch wäre&#8230;<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2689" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1030646.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/P1030646-300x225.jpg" alt="Beengte Verhältnisse... z. B. in den Kurfürstenzimmern der Residenz, Raum 27" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2689" /></a><p class="wp-caption-text">Beengte Verhältnisse&#8230; z. B. in den Kurfürstenzimmern der Residenz, Raum 27</p></div><br />
&nbsp;<br />
</center></p>
<p><span id="more-2686"></span></p>
<p>Ein Blick auf die mobile Ausstattung der Residenz erweckt den Eindruck, dass ihre fürstlichen Bewohner im 18. Jahrhundert ganz ähnlich empfanden – um die 120 Fest- und Appartementräume sind natürlich auch nicht allzu viel Platz. Im Gegensatz zu den meisten ihrer Untertanen (und zu uns) waren sie allerdings in der Lage, sich ihren kostspieligen Traum vom platzsparenden, multifunktionalen Wundermöbel zu erfüllen: Der zuständige Magier hieß in diesem Fall Jean François Oeben (1721-1763), arbeitete als Kunsttischler  mit königlichem Privileg (d. h. außerhalb der fesselnden Zunftordnung) für den französischen Hof – und feierte nebenbei am 21. Januar diesen Jahres posthum seinen 250 Geburtstag. </p>
<p>Oeben hatte sich in seiner Laufbahn auf Entwurf und Bau kostbar verfertigter mechanischer Verwandlungsmöbel spezialisiert. Gleich drei seiner Werke befinden sich heute im Bestand der Münchner Residenz und sind in den Kurfürstenzimmern, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts dem Herrscherpaar als Wohnung dienten, ausgestellt. Am spektakulärsten ist dabei wohl der kleine Tisch, der auf den ersten Blick mit seiner aufwendig intarsierten Platte zwar elegant und wunderschön, aber nicht sonderlich ausgefallen wirkt.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2691" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/ResMü.M0033-Geschlossen.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/ResMü.M0033-Geschlossen-300x224.jpg" alt="vorher..." width="300" height="224" class="size-medium wp-image-2691" /></a><p class="wp-caption-text">vorher&#8230;</p></div><br />
&nbsp;<br />
</center></p>
<p>Wenn man jedoch den Schlüssel in dem seitlichen Schloss dreht, weicht die Deckplatte dank einer raffinierten und nach über 250 Jahren immer noch (oder wieder) funktionierenden Mechanik wie von Zauberhand bewegt zurück. Der darunter liegende Zargenkasten schiebt sich gleichzeitig vor. Seitlich lassen sich nun zwei Fächer aufklappen und damit die Standfläche zugleich vergrößern. In der Mitte lässt sich ein Pult schräg aufrichten, das entweder als Ablage für Bücher dient oder &#8211; einmal um die eigene Achse gedreht – als Schreibunterlage nutzbar ist.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2692" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/ResMü.M0033-Ausgefahren.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/ResMü.M0033-Ausgefahren-300x239.jpg" alt="nachher..." width="300" height="239" class="size-medium wp-image-2692" /></a><p class="wp-caption-text">nachher&#8230;</p></div><br />
&nbsp;<br />
</center></p>
<p>Selbstredend, dass all diese zusätzliche Flächen aus poliertem Holz mit kostbarer Einlegearbeit aus verschiedenfarbigen Hölzern dekoriert wurden: Vom Licht geschützt haben diese inneren Intarsien noch ihre ursprüngliche intensive und vielfältige Farbigkeit bewahrt: Die hier dargestellten Buketts strahlen tatsächlich noch in olivgrün, weiß und gelb auf einem violett-rötlichen Untergrund. Auch die beiden anderen Verwandlungsmöbel in der Residenz entfalten auf Knopfdruck ihr reiches Innenleben, dessen Präsentation eigentlich schon (Selbst)zweck dieser raffinierten Luxusobjekte war.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2693" class="wp-caption aligncenter" style="width: 198px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/ResMü.M0034-Ausgefahren.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/ResMü.M0034-Ausgefahren-188x300.jpg" alt="auch der kleine Nähtisch im Nachbarraum hat es in sich..." width="188" height="300" class="size-medium wp-image-2693" /></a><p class="wp-caption-text">auch der kleine Nähtisch im Nachbarraum hat es in sich&#8230;</p></div><br />
&nbsp;<br />
</center></p>
<p>Nach München gelangten die Stücke auf Wegen, die fast so verzwickt sind, wie Oebens Mechanik: Einer der zahlreichen pfälzischen Nebenzweige des Wittelsbacher Stammbaums, der in dem an sich wenig bedeutenden Herzogtum Zweibrücken herrschte, unterhielt gute Beziehungen zum französischen Hof, namentlich zur Mätresse Ludwigs XV., Madame de Pompadour – einer großer Förderin von Oeben. Wohl für die Zweibrücker Herzöge wurden unsere Möbel angefertigt, und als die ursprünglich so weit entfernten Vettern von der Saar im 19. Jh. auf verschlungenen Wegen die altbayerische Linie beerbten und als Kurfürsten, dann als Könige die Herrschaft über Bayern antraten, gelangte auch ihr erlesener Hausrat in die Residenz – noch heute zur Freude und zum Staunen unserer Besucher und Liebhabern historischer Möbelkunst aus aller Welt!<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2694" class="wp-caption aligncenter" style="width: 223px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/ResMü.G1410.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/ResMü.G1410-213x300.jpg" alt="Mit Max I. Joseph kam das Zweibrücker Erbe nach München" width="213" height="300" class="size-medium wp-image-2694" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Max I. Joseph kam das Zweibrücker Erbe nach München</p></div><br />
&nbsp;<br />
</center></p>
<p>Wer sehen will, wie die &#8220;Verwandlung&#8221; funktioniert sieht sich die Simulation des Getty Museums an: Dort ist ein weiteres Exemplar von Oebens Tischchen ausgestellt und jüngst aufwendig restauriert worden:<br />
&nbsp;</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PLij2XTFgmBSSOnpXK_dCL22ddVGoMpX2h" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2&#038;p=2686</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fazit 2/2 &#8211; &#8220;Kultur-Blogparade 2013&#8243;: Berufsbilder in Kulturinstitutionen, Vermittlungs- und Social Media Konzepte</title>
		<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2625</link>
		<comments>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2625#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 07:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Praske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsarbeit hautnah: unser Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstvermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetup]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2625</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Nun also der finale Beitrag zur „Kultur-Blogparade 2013“: das zweite Fazit – ein ereignisreiches Kapitel wird jetzt von unserer Seite aus abgeschlossen! Die präsentierten Projekte bzw. der „Blick hinter die Kulisse – unser Arbeitsalltag“ der beteiligten Kultur-Blogs gehen aber weiter. Uns freut es sehr, dass Museen und Kulturinstitutionen diesen „informellen“ und unmittelbaren Vermittlungsweg für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Nun also der finale Beitrag zur „Kultur-Blogparade 2013“: das zweite Fazit – ein ereignisreiches Kapitel wird jetzt von unserer Seite aus abgeschlossen! Die präsentierten Projekte bzw. der „Blick hinter die Kulisse – unser Arbeitsalltag“ der beteiligten Kultur-Blogs gehen aber weiter. Uns freut es sehr, dass Museen und Kulturinstitutionen diesen „informellen“ und unmittelbaren Vermittlungsweg für ihre Inhalte nutzen. Faszinierend ist die kulturelle Tätigkeit. Die Vielschichtigkeit der #KBlogparade2013 bereitete uns großes Lesevergnügen – dafür ein großes Merci an alle Teilnehmer!<br />
&nbsp;<br />
<center><div id="attachment_2233" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2012/10/kaisersaal.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2012/10/kaisersaal.jpg" alt="Prunk im Kaisersaal, prunkvoll entwickelte sich die #KBlogparade2013" width="250" height="217" class="size-full wp-image-2233" /></a><p class="wp-caption-text">Prunk im Kaisersaal, prunkvoll entwickelte sich die #KBlogparade2013</p></div></center></p>
<p><span id="more-2625"></span><br />
&nbsp;</p>
<p>Nahtlos knüpfen die Beiträge 11 bis 21 <a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2602#more-2602" title="Fazit 1/2 #KBlogparade2013">an denen von gestern</a> an. Heute werden die Posts der verbliebenen zwei Kategorien vorgestellt:<br />
&nbsp;<br />
E. Berufsbilder in Kulturinstitutionen<br />
F. Vermittlungs- und Social Media Konzepte<br />
&nbsp;<br />
Die Kultur-Karawane ist sehr lang und schillernd geworden – wir wünschen eine unterhaltsame Reise!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>E. Berufsbilder in Kulturinstitutionen</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>12. Blog des Lenbachhaus</strong></p>
<p><a href="http://www.lenbachhaus.de/blog/?p=1261" title="Lenbachhaus" target="_blank">„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“</a></p>
<p>So lautet der Titel der vergangenen Ausstellung. 14 Wochen lang begleitete das Blog die Ausstellung mit begeisternden Beiträgen. Nicht reines Faktenwissen stand im Vordergrund, sondern die Mitarbeiter stellten ihre Tätigkeit für das Lenbachhaus, für die Ausstellung vor. Der Blick hinter die Kulisse erfolgte so kontinuierlich. Viele unterschiedliche Berufsbilder wurden so dem Leser nähergebracht. Sämtliche Posts dazu sind aufgelistet und verlinkt. Eine Nachlese lohnt sich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>13. Blog des Städel Museums</strong></p>
<p><a href="http://blog.staedelmuseum.de/blick-hinter-die-kulissen/was-macht-eigentlich-eine-grafikerin-im-museum" title="Städel Museum" target="_blank">„Was macht eine Grafikerin im Museum?“</a></p>
<p>Wie kommt es zum Ausstellungsplakat – zum Eye-Catcher? Das erfahrt Ihr hier. Die Grafikerin Cathrin Ladwig arbeitet eng mit dem Kurator der Ausstellung zusammen. Dieser klärt sie über das Ausstellungskonzept auf und zeigt ihr die vorgesehenen Bilder. Eine Bildauswahl wird getroffen. Sie soll das Wesen der Ausstellung übermitteln – das Kampagnenmotiv wird so festgelegt. Das Lieblingsprojekt der Grafikerin war die „Schwarze Romantik“. Sehr schön!</p>
<p>&nbsp;<br />
<center><div id="attachment_334" class="wp-caption alignnone" style="width: 232px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Grüne-Galerie_Stirnwand-nördl.-Salon01.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Grüne-Galerie_Stirnwand-nördl.-Salon01-222x300.jpg" alt="Pracht zu Pracht: #KBlogparade2013 und Grüne Galerie, Stirnwand nördl. Salon." width="222" height="300" class="size-medium wp-image-334" /></a><p class="wp-caption-text">Pracht zu Pracht: #KBlogparade2013 und Grüne Galerie, Stirnwand nördl. Salon.</p></div></center><br />
&nbsp;</p>
<p><strong>14. Blog des Theater Heilbronns</strong></p>
<p><a href="http://blog.theater-heilbronn.de/?p=3294" title="Theater Heilbronn" target="_blank">„Die starken Männer im Hintergrund“</a></p>
<p>Ein herrlicher Post mit einem grandiosen Bild der „starken Männer“ – klasse! Sie sind als erste da und gehen als letzte – die Bühnentechniker des Theaters. Sie sorgen für Sicherheit, lassen die Schauspieler fliegen oder verschwinden und bauen das Bühnenbild auf. Ohne sie läuft nichts. Toll, sie nun eindrucksvoll ins rechte Licht zu rücken!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>F. Vermittlungs- und Social Media Konzepte</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>15. Burg Prunn</strong></p>
<p><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2509" title="Gastbeitrag Burg Prunn" target="_blank">„Eine Niederbayerin am Etzelhof? #KBlogparade2013“</a></p>
<p>Eine Kehlheimer Schulklasse verfasst Hörstücke für die Burg Prunn. Die Nibelungen und der bayerische Dialekt funktionieren hervorragend zusammen. Der Bayerische Rundfunk hilft bei der Umsetzung. Ganz nebenbei wird der Spaß am Umgang mit historischen Themen und ihre Übersetzung in die Sprache der Gegenwart entwickelt. Ab April 2013 sind die Texte fertig, dann heißt es: „Da is Mords wos los auf dera Burg!“ – wunderbar!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>16. Blog der Villa Stuck</strong></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/?p=1566" title="Villa Stuck" target="_blank">„Ein Jahr lang Geburtstag feiern“</a></p>
<p>Das angekündigte Geburtstags-Tweetup zu Ehren des 150. Jubiliäums Franz von Stucks am 23.02.2013 <a href="http://www.villastuck-blog.de/?p=1690" title="Das Smartphone und der Stuck" target="_blank">zog am Ende ca. 60 Twitterer vor Ort an</a>. Die Veranstaltung verlief äußerst erfolgreich und begeisterte das digitale Netz. Darüber hinaus kündigt der Post zwei faszinierende Sonderausstellungen für 2013 an &#8211; eine Retrospektive über den amerikanischen Maler Richard Jackson und „Im Tempel des Ich. Das Künstlerhaus als Gesamtkunstwerk – Europa und Amerika 1800-1948“. Spannend!</p>
<p>&nbsp;<br />
<center><div id="attachment_853" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Twitterer-in-Aktion-Grüne-Galerie.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Twitterer-in-Aktion-Grüne-Galerie-300x225.jpg" alt="Auch im Residenzmuseum fand 2011 ein Tweetup statt: Twitterer und Museumsreferent in Aktion: die Faszination der Grünen Galerie" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-853" /></a><p class="wp-caption-text">Auch im Residenzmuseum fand ein Tweetup statt: Twitterer und Museumsreferent in Aktion: die Faszination der Grünen Galerie</p></div></center><br />
&nbsp;</p>
<p><strong>17. Infopoint Museen &amp; Schlösser in Bayern</strong></p>
<p><a href="http://kulturkonsorten.de/allgemein/gastbeitrag-kblogparade2013-infopoint-museen-und-schlosser-in-bayern-vom-sammeln-sortieren-und-weitergeben" title="Gastbeitrag Infopoint auf Kulturkonsortenblog" target="_blank">„Vom Sammeln, Sortieren und Weitergeben“</a></p>
<p>Der Infopoint gehört zur Landesstelle der nichtstaatlichen Museen in Bayern und befindet sich im Alten Hof in München. Hier erhält der Kulturinteressierte Infomaterial über die 1350 bayerischen Museen. Ein Tagesablauf im Infopoint wird beschrieben: Ja, der Capuccino beim Schichtwechsel ist durchaus sehr wichtig für das Update der Abläufe. Betreut werden die Facebookseite und das Museumsportal. Der Alte Hof ist aber auch Forum für Pressegespräche der Museen. Ferner bieten wechselnde Präsenzen von Museen einen vielseitigen Überblick über die bayerische Museumslandschaft. Schön, dass es Euch gibt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>18. Caspar Lösche</strong></p>
<p><a href="http://www.casparloesche.ch/?p=180" title="Hexenhatz social-medial" target="_blank">„Hinter den Kulissen einer Tanzproduktion“</a></p>
<p>Social-medial betreut Caspar Lösche die Tanzproduktion „Hexenhatz“ des KonzertTheatersBerns. Er verhilft den Tänzern dazu, ihren Arbeitsalltag via Social Media in die Welt zu transportieren. „Participant Generated Content“ ist der Schlüsselbegriff – ein hervorragender Ansatz! Der Probenprozess zur Aufführung kann via Tumblr, Twitter- und Instagramaccount der Tänzer nachvollzogen werden. Eine Facebookgruppe informiert über den Werdegang. Die Premiere von &#8220;Hexenhatz&#8221; ist am 23. April 2013. Wir wünschen viel Erfolg!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>19. Divercityguides</strong></p>
<p><a href="http://divercityguides.de/2013/02/neue-wege-gehen/" title="Divercityguides" target="_blank">„Ein Blick hinter die Kulisse, oder neue Wege gehen“</a></p>
<p>Mutig ist die Vorstellung eines &#8220;Work in progress&#8221; eines Verlags, eines EBook-Verlags. Dieser ist noch nicht zur Gänze aufgestellt, am Konzept wird noch fleißig gearbeitet. Bis es soweit ist, wird die Unternehmung über Social Media beworben (Blog, Facebook, Twitter). Spannende Berichte über die Städtevielfalt erfolgen bereits. Im Zentrum stehen Kunst und Kultur, aber auch Genuss. Das Verlagsprogramm wird festgezurrt: Streetart sowie Ateliers in Köln und Bonn sollen zukünftig besprochen werden. Wir sind auf den Fortgang gespannt!</p>
<p>&nbsp;<br />
<center><div id="attachment_2357" class="wp-caption alignnone" style="width: 206px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2012/12/Residenzbuch-small_0035.jpg"><img src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2012/12/Residenzbuch-small_0035-196x300.jpg" alt="Durchblick, Einblick, Ausblick - die #KBlogparade2013" width="196" height="300" class="size-medium wp-image-2357" /></a><p class="wp-caption-text">Durchblick, Einblick, Ausblick &#8211; die #KBlogparade2013</p></div></center><br />
&nbsp;</p>
<p><strong>20. Livekritik.de</strong></p>
<p><a href="http://www.livekritik.de/blog/hinter-den-kulissen-von-livekritik-auf-dem-weg-zu-der-kulturberichterstattung-von-morgen" title="Livekritik.de" target="_blank">„Hinter den Kulissen von Livekritik.de – auf dem Weg zu der Kulturberichterstattung von morgen“</a></p>
<p>Hierbei handelt es sich um eine deutschlandweite Plattform für Besucherrezensionen kultureller Veranstaltungen. Das klassische Feuilleton wird durch die Stimme des Besuchers erweitert, so der Anspruch von Livekritik. Diese organisieren aber auch spezielle Bewertungs-Events. Das nächste findet am 17. März statt. 50 ausgewählte Livekritiker werden eingeladen, das Theaterstück „Ladykiller“ des Schlosspark Theaters Berlin vom Zuschauerraum aus zu bewerten. Wir drücken die Daumen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>21. Internationale Museumstag #IMT13</strong></p>
<p><a href="http://kulturkonsorten.de/allgemein/kblogparade-2013-premiere-der-internationale-museumstag-wird-2013-viral" title="IMT13" target="_blank">„#KBlogparade2013: Premiere – der Internationale Museumstag wird 2013 viral“</a></p>
<p>Am 12. Mai 2013 wird der Internationale Museumstag in Deutschland gefeiert. Zahlreiche große und kleine Museen warten mit besonderen Veranstaltungen an dem Tag auf. Ziel ist es, ein „grenzüberschreiendes Netzwerk“ aufzubauen, das den fachlichen und kulturellen Austausch fördert. Das diesjährige Thema lautet: „Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten. Museen machen mit“. Erstmals wird der „Netzwerkgedanke in den digitalen Raum ausgedehnt“, d.h. das Ereignis wird im Vorfeld via Social Media beworben. Hier können interessierte Museen mitgestalten, auch jene, die noch nicht social-medial unterwegs sind. Das IMT hilft ihnen dabei!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Geschafft – das Kapitel Blogparade ist hiermit beendet! Wir hoffen, liebe kulturinteressierte Leser, dass Euch die Beiträge auch so gut gefielen wie uns! Ein letztes herzliches Dankeschön an alle!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2&#038;p=2625</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fazit 1/2 – „Kultur-Blogparade 2013“: 21 Museen, Theater, Verlage und Initiativen stellen ihren Arbeitsalltag vor</title>
		<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2602</link>
		<comments>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2602#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 07:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Praske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsarbeit hautnah: unser Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturvermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2602</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Finalement &#8211; die Kultur-Blogparade 2013 ist beendet &#8211; Zeit für ein erstes Fazit! Die Fakten sind phänomenal: 21 Beiträge aus verschiedenen Kulturinstitutionen (Museen: 15, Theater: 1, Verlag: 1, Bewertungsplattform: 1, Privatinitiativen: 2, Galerie: 1) kamen zustande – wunderbar! Wie erwartet erfolgte ein fulminanter Endspurt, während nach Ablauf der Blogparade angekündigte Artikel noch angenommen wurden. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Finalement &#8211; die <a title="Aufruf zur #KBlogparade2013" href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2404" target="_blank">Kultur-Blogparade 2013</a> ist beendet &#8211; Zeit für ein erstes Fazit! Die Fakten sind phänomenal: 21 Beiträge aus verschiedenen Kulturinstitutionen (Museen: 15, Theater: 1, Verlag: 1, Bewertungsplattform: 1, Privatinitiativen: 2, Galerie: 1) kamen zustande – wunderbar! Wie erwartet erfolgte ein fulminanter Endspurt, während nach Ablauf der Blogparade angekündigte Artikel noch angenommen wurden. Die facettenreichen Posts begeistern ausnahmslos. Wir bedanken uns sehr bei unseren Kollegen in den Kulturinstitutionen – merci für Euren fantastischen „Blick hinter die Kulisse – euer Arbeitsalltag“!<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<div id="attachment_1533" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Bouly_Heimkehr-der-Diana_ResMüG944_DG4554_klein_MUSEO.jpg"><img class="size-medium wp-image-1533" alt="Wie die Miniatur &quot;Heimkehr der Diana&quot; von F. Bouly nach dem Original von Rubens reich beladen heimgekehrt ist, so erfreut sich auch unsere Kultur-Blogparade 2013 inspirierende Ladung." src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Bouly_Heimkehr-der-Diana_ResMüG944_DG4554_klein_MUSEO-300x234.jpg" width="300" height="234" /></a><p class="wp-caption-text">Wie die Miniatur &#8220;Heimkehr der Diana&#8221; von F. Bouly nach dem Original von Rubens reich beladen heimgekehrt ist, so erfreut sich auch unsere Kultur-Blogparade 2013 inspirierende Ladung.</p></div>
<p></center><br />
<span id="more-2602"></span></p>
<p>Anders als bei unserer <a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=1562" target="_blank">MUSEO-Blogparade 2012</a> stellen wir die Artikel nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern nach Kategorien vor. Die Grenzen sind dabei fließend:<br />
&nbsp;<br />
A. Sammlungsaufbau<br />
B. Ausstellungen: Vorbereitung und Nachgang<br />
C. Umbau von Ausstellungsflächen bzw. Museumsneubau<br />
D. Restaurierung von Kunstwerken<br />
E. Berufsbilder in Kulturinstitutionen<br />
F. Vermittlungs- und Social Media Konzepte<br />
&nbsp;<br />
Aufgrund der zahlreichen Beiträge werden heute die Kategorien A – D präsentiert. Morgen erfolgt dann der zweite Teil. Wir wünschen viel Lesevergnügen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>A. Sammlungsaufbau</h2>
<p>&nbsp;<br />
<strong>1. Das Blog des Deutschen Museums</strong></p>
<p>„<a title="Deutsches Museum" href="http://www.deutsches-museum.de/blog/blog-post/2013/02/15/man-lacht-man-lebt-man-liebt/" target="_blank">Man lacht, man lebt, man liebt</a>“</p>
<p>Hier geht es um das Sammeln. Silke Berdux, Kuratorin für Musikinstrumente, erweiterte den Sammlungsbestand des Deutschen Museums um ein Geigenklavier der Marke „Pianella Paganini“. Wunderbar werden die Schritte und Kriterien beschrieben, die das Instrument durchlaufen musste, bevor es Bestandteil der Sammlung wurde: vom Angebot, zur Wertfeststellung bis zum Erwerb, Inventarisierung, Restaurierung und Herkunftsbestimmung. Erfreute das Geigenklavier früher Kinobesucher, so fasziniert es zukünftig den Museumsbesucher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>B. Ausstellungen: Vorbereitungen und Nachgang</h2>
<p>&nbsp;<br />
<strong>2. Blog des Jüdischen Museums München</strong></p>
<p><a title="Blog des Jüdischen Museums München" href="http://www.juedisches-museum-blog.de/2013/02/15/ein-haus-auf-reisen/" target="_blank">„Ein Haus geht auf Reisen“</a></p>
<p>Allein der Titel macht schon neugierig. Tatsächlich wird die Baisinger Laubhütte aufgebaut. Sie steht stellvertretend für das im Herbst zelebrierte Laubhüttenfest, das sieben Tage lang gefeiert wird und an die Wanderschaft der Israeliten durch die Wüste erinnert. Der Werdegang der Laubhütte nach der Deportation ihrer jüdischen Besitzer wird vorgestellt. Als Hühnerstall und Werkstattschuppen lange Zeit benutzt, erwarb schließlich die Stadt Rottenburg die Baisinger Laubhütte. Restauriert wird sie in der aktuellen Ausstellung „Alles hat seine Zeit. Rituale gegen das Vergessen“ gezeigt. Wir wünschen zahlreiche Besucher!<br />
&nbsp;<br />
<strong>3. Deutsches Historisches Museum</strong></p>
<p><a title="Deutsches Historisches Museum" href="http://www.dhm.de/ausstellungen/verfuehrung-freiheit/blog/vf/news/goodbye-dhm-und-nun/zeit/2013/02/18.html" target="_blank">„Goodbye DHM &#8211; und nun?“</a></p>
<p>Die Ausstellung „Verführung und Freiheit“ wird abgebaut und in ein Zwischendepot gelagert, bevor die Exponate nach Mailand ins Palazzo Reale gehen. Hier wird die Ausstellung erneut ab dem 13. April 2013 gezeigt. Aber nicht alle Werke konnten die Reise antreten. Gleichzeitig ziehen die ausstellungsbegleitenden Facebook- und Twitteraccounts des Museums um: Sie werden zukünftig auf Englisch informieren – spannend! Viel Erfolg!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center></p>
<div id="attachment_987" class="wp-caption alignnone" style="width: 279px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/festsaalbau1.jpg"><img class="size-full wp-image-987" alt="Der Festsaalbau beherbergt heute einen großen Konzertsaal und die Akademie der Wissenschaften" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/festsaalbau1.jpg" width="269" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Der Festsaalbau beherbergt heute einen großen Konzertsaal und die Akademie der Wissenschaften</p></div>
<p></center><br />
&nbsp;<br />
<strong>4. Kunstraum schräg und gut</strong></p>
<p><a href="http://schraegundgut.wordpress.com/2013/01/15/teil-2-blick-hinter-die-kulisse-ausstellung-raimund-pallusseck-kultur-kunst-jesteburg-kblogparade2013/" target="_blank">Ausstellung Raimund Palluseck</a></p>
<p>Insgesamt wird die Ausstellung in fünf Teilen vorgestellt. Wir haben den zweiten Teil ausgewählt, weil er den Ausstellungsaufbau prima dokumentiert. Einprägsam ist das Bild vom Künstler, der seine Werke mit einem großen Auto zur Galerie bringt, einen Kaffee trinkt, bevor dann die Bilder „gehängt“ werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>C. Umbau von Ausstellungsflächen bzw. Museumsneubau</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>5. LWL-Landesmuseum, Münster</strong></p>
<p><a title="LWL-Landesmuseum" href="http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Landesmuseum-Muenster/Blog/schaufensterbummel-mal-anders" target="_blank">„Schaufensterbummel mal anders“<br />
</a><br />
Hier wird ein herrlicher Blick hinter den Bauzaun des Neubaus gewährt. Im Herbst 2014 soll die feierliche Eröffnung sein. Bis dahin bleibt jedoch noch viel zu tun. Das Neubaukonzept überzeugt. Es werden Sichtachsen realisiert, die bereits auf der Straße, im Cafe, beim Vorbeigehen beginnen. So weckt das Museum zukünftig schon außerhalb des Gebäudes die Neugier der Passanten – prima! Ende August 2013 kann dann zur Langen Nacht der Museen der Neubau besichtigt werden – also, merken und hingehen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>6. Historisches Museum Frankfurt</strong></p>
<p><a title="Historisches Museum Frankfurt" href="http://blog.historisches-museum-frankfurt.de/?p=5971" target="_blank">„Das ist das Frankfurt Einst?-Jahr“</a></p>
<p>Während mit dem Rohbau des Historischen Museums erst diesen Sommer begonnen wird, sind die Kuratoren schon schwer mit dem Ausstellungskonzept (Aufstellungskontext, Lichtregie, Beschriftung) beschäftigt. Obwohl die Eröffnung erst 2016 ist, müssen schon jetzt 70 Prozent der Objekte ausgewählt werden. Dass das nicht immer reibungslos abläuft, weil sich die Kuratoren um Werke „streiten“, ist selbstredend, aber für uns Laien sehr unterhaltsam. Bitte mehr davon!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>7. Museum Burg Posterstein</strong></p>
<p><a title="Burg Posterstein" href="http://burgposterstein.wordpress.com/2013/02/10/bauarbeiten-machen-geheimtreppe-besucher-zuganglich/" target="_blank">„Bauarbeiten machen „Geheimtreppe“ Besucher zugänglich“</a></p>
<p>„Geheimtreppe“ liest sich spannend und tatsächlich fasziniert sie, denn sie wird von einem massiven Schrank verdeckt. Dieser steht im Gerichtszimmer des Burgherrn. Von hier aus gelangt der Besucher über die Treppe in die Küche und weiter auf den Hof und in den Keller. Wegen Bauarbeiten ist die Treppe nun auch für Erwachsene zugängig. Was es mit der Völkerschlacht in Leipzig oder den Napoleon-Karikaturen auf sich hat, wird hier beschrieben. Empfehlenswert ist auch das Vimeo-Video über die anstehenden Aufgaben des Museums – toll gemacht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center></p>
<div id="attachment_2570" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/onyx_dg1392.jpg"><img class="size-full wp-image-2570" alt="Das kostbare Onyx-Service besteht aus mehreren hundert Teilen" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/onyx_dg1392.jpg" width="250" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Das kostbare Onyx-Service besteht aus mehreren hundert Teilen</p></div>
<p></center><br />
&nbsp;<br />
<strong>8. Blog des Residenzmuseum</strong></p>
<p><a title="Blog des Residenzmuseums" href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2563#more-2563" target="_blank">„Unser Jahresthema – vier neue Stockwerke für unser Museum“ #KBlogparade2013</a></p>
<p>Die Fassade des Königsbaus ist nun frisch saniert. Der „Stararchitekt“ Leo von Klenze musste für sein Konzept so manchen berühmt berüchtigten Streit mit König Ludwig I. ausfechten – es hat sich gelohnt! Im Inneren werden in den nächsten Jahren neue Ausstellungsflächen für die Spezialsammlungen des Museums erschlossen. Das museale Konzept ist bis dahin in Zusammenarbeit mit den Gestaltern zu konkretisieren, Objekte und ihr Aufstellungskontext müssen ausgewählt werden. Viel spannende Arbeit ist noch zu erledigen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>D. Restaurierung von Kunstwerken</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>9. Restaurierungsabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung</strong></p>
<p><a title="Restaurierungsabteilung BSV" href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2471#more-2471" target="_blank">„Gastbeitrag: Ein Echthaarkruzifix aus der Kaiserburg in Nürnberg wird restauriert“</a></p>
<p>Schaurig schön beschrieben und bebildert ist dieser Beitrag von Marion Biesalski. Die Arbeit der Restauratorin begeistert, verdeutlicht aber auch, dass die Kenntnis um den Originalzustand eines Werkes unabdingbar ist. Nicht das Böse soll durch den finsteren Eindruck des Gekreuzigten vermittelt werden, sondern Schuld ist die starke Verrußung. Sie wird entfernt. Aber Obacht – der Glasreiniger bringt zwar Glanz, zerstört aber die intendierte Wirkung. Mitunter geht es in den Restaurierungswerkstätten regelrecht kriminologisch zu – Analysen des Landeskriminalamts entlarven das gefärbte Rosshaar von Christus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/01/Kruzifix_liegend01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2467" alt="" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/01/Kruzifix_liegend01-200x300.jpg" width="200" height="300" /></a></center><br />
&nbsp;<br />
<strong>10. Motweet</strong></p>
<p><a title="Motweet" href="http://mome.at/2013/01/25/beim-restaurator/" target="_blank">„Beim Restaurator“</a></p>
<p>Die Performance-Künstlerin beschreibt ihren Besuch in der Restaurierungswerkstatt des Archäologischen Museums in Graz. Hier durfte sie Objekte in die Hand nehmen, der Wert der Dinge drang dadurch wieder ins Bewusstsein. Fasziniert hat sie die Vorbereitungen der Reise des „Strettweger Kultwagens“ nach London. Der Post zeigt wunderbare Bilder und ergänzt prima den Beitrag des Joanneums.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>11. Universalmuseum Joanneum</strong></p>
<p><a title="Joanneum" href="http://joanneum.blogspot.de/2013/02/wertvolles-original-und-meisterhafte.html" target="_blank">„Wertvolles Original und meisterhafte Kopie“<br />
</a><br />
Ausführlich schildert der Artikel die Umstände der Reproduktion des „Strettweger Kultwagens“ ( 7. Jh.). Weil dieser in der Londoner Ausstellung „Bronze“ gezeigt wurde, fertigten die Restauratoren zuvor Kopien des Werkes an. Dazu sind sehr viele Schritte nötig, die einprägsam gezeigt und hervorragend beschrieben werden. Für den „Tag der offenen Tür“ des Archäologiemuseums wurden extra Abgüsse angefertigt, die für einen guten Zweck ersteigert werden konnten – tolle Idee!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das war es für heute. Morgen geht es dann mit den Beiträgen 12 &#8211; 21 weiter!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2&#038;p=2602</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unser Jahresthema 2013 – vier neue Stockwerke für unser Museum #KBlogbeitrag2013</title>
		<link>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2563</link>
		<comments>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2563#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 07:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Quaeitzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Restaurierungsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsarbeit hautnah: unser Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[König Ludwig I.]]></category>
		<category><![CDATA[Leo von Klenze]]></category>
		<category><![CDATA[Porzellan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2563</guid>
		<description><![CDATA[Stolz und glücklich sind wir, dass wir unseren Besucher seit November letzten Jahres endlich wieder die in frisch saniertem Glanz strahlende Fassade des Königsbaus präsentieren können. &#160; Diesen opulenten Wohnpalast im Süden des Residenzareals hatte zwischen 1826 und 1835 Starkarchitekt Leo von Klenze, befeuert und bis zur Erbitterung genervt von den Wünschen und Vorstellungen König [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Stolz und glücklich sind wir, dass wir unseren Besucher seit November letzten Jahres endlich wieder die in frisch saniertem Glanz strahlende Fassade des Königsbaus präsentieren können.<br />
&nbsp;<br />
<center><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/fassade-koenigsbau.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2565" alt="fassade-koenigsbau" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/fassade-koenigsbau.jpg" width="280" height="140" /></a></center></p>
<p><span id="more-2563"></span><br />
Diesen opulenten Wohnpalast im Süden des Residenzareals hatte zwischen 1826 und 1835 Starkarchitekt Leo von Klenze, befeuert und bis zur Erbitterung genervt von den Wünschen und Vorstellungen König Ludwigs I., für diesen geplant und errichtet. Allerdings ist der Königsbau mehr als seine edle, von Vorbildern der Renaissance inspirierte Fassade: Hinter den nach wie vor geschlossenen Zugängen wird weiterhin unablässig gearbeitet, denn hier ist noch einiges zu tun. Die Museumsbereiche des Königsbaus beherbergen nämlich nicht nur die berühmten Nibelungensäle im Erdgeschoss und die darüber liegenden Prunkappartements von König und Königin. Hinter diesen offiziellen Repräsentationsgemächern befanden sich einst auf zwei Haupt- und zwei Zwischengeschossen in den sogenannten „rückwärtigen Zimmern“ Dienerschafts- und Funktionsräume, Gewölbe für Küche und Hofkonditorei, Dienstzimmer für das persönliche Personal des Königspaars, dazu hinter dem Thronsaal im ersten Geschoss ein prachtvoller Speise- und ein angrenzender Buffetsaal.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2567" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/Präsentation-Silber_016.jpg"><img class="size-medium wp-image-2567" alt="historischer Raumplan des Königsbaus" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/Präsentation-Silber_016-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">historischer Raumplan des Königsbaus</p></div><br />
</center></p>
<p>Nach den Zerstörungen des Weltkriegs wurden diese nachgeordneten Räume nicht wiederhergestellt: Während bis in die 1980er Jahre die Appartements Ludwigs I. und der Königin Therese aufwendig rekonstruiert wurden, fanden in den dahinter liegenden Zonen stattdessen Wohnungen und Werkstätten ihren Platz. </p>
<p>Doch nun soll anders werden: Im Zuge der fortschreitenden Sanierung der Residenz sind die rückwärtigen Räume nach Möglichkeit in ihrer ursprünglichen Aufteilung wieder hergestellt und mit großem Aufwand auf vier Stockwerken zu hellen, freundlichen musealen Bereichen umgebaut worden. Trotz ihrer schlichten Neutralität verraten sie jedoch auch immer noch die ursprüngliche Handschrift des Architekten Klenze. Hier nun sollen in den nächsten Jahren die umfänglichen Spezialsammlungen des Residenzmuseums, namentlich die Bestände an europäischem Porzellan des 18. und 19. Jahrhunderts und die großartige Silberkammer, ihren Platz finden. Der Plan besteht schon seit Längerem, aber tritt nun endlich in die heißere Phase – es gilt nicht nur einen geeigneten Gestalter zu finden und sich Gedanken über die notwendigen konservatorischen Bedingungen in den neuen Gebäuden zu machen. Es geht auch darum, das in langen Stunden geplante museale Konzept nun auch zu konkretisieren &#8211; ein Prozess, der eigentlich nie seinen endgültigen Abschluss findet – vielleicht mal kurzfristig am Tag nach der Eröffnung&#8230;. Welche Stücke sollen letztendlich ausgestellt, welche als besondere „Highlights“ in den Mittelpunkt der Besucheraufmerksamkeit gerückt werden – und wie? Durch eine besondere Lichtregie? Durch eine gesonderte Aufstellung? Oder doch lieber im Zentrum einer Gruppe ähnlicher Objekte?? Sollen die Stücke allein aus sich heraus wirken, oder soll es ergänzende Erklärungstexte geben – kurz? Wie kurz? Oder doch nur ein knackiges historisches Zitat als Selbsterklärung (und auf welchem der tausend Post-It-Zettel hatte man den passendsten Ausspruch nochmal notiert?). Nur ein paar von Dutzenden von Fragen, die uns in diesen Wochen und auch das ganze kommende Jahr (und wohl auch das nächste) stark beschäftigen – die den Kopf oft dampfen lassen, bei denen die Suche nach adäquaten Lösungen aber meist Spaß macht.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2568" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/ResMü.K.II_.Sèv0001.jpg"><img class="size-medium wp-image-2568" alt="In der Warteschleife: Das wunderschöne Vogelservice kam 1760 als Geschenk Ludwigs XV. von Frankreich in Wittelsbacher Besitz" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/ResMü.K.II_.Sèv0001-300x244.jpg" width="300" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">In der Warteschleife: Das wunderschöne Vogelservice kam 1760 als Geschenk Ludwigs XV. von Frankreich in Wittelsbacher Besitz</p></div><br />
</center></p>
<p>Immerhin handelt es sich bei den Beständen der einstigen kurfürstlichen, später königlichen Porzellan- und Silberkammer um ganz besondere Kunstwerke – die Wittelsbacher hatten nicht nur zu einem guten Teil Geschmack (oder zumindest gute Kunstberater), sie hatten auch die nötigen Finanzmittel und einen beachtlichen Mangel an Skrupeln, diese auszugeben. Was nicht selbst angeschafft wurde, wanderte als Geschenk fürstlicher Kollegen, oder – überaus bequem – via Erbschaft in die Schränke ihrer Porzellankabinette oder auf die opulent gedeckten Galatafeln. Für den Bestand an Porzellan stehen etwa frühe Meisterwerke der Meißener Porzellankünstler Augusts des Starken oder aus Sèvres, der Manufaktur der französischen Krone. Ebenso gehört zu der Münchner Sammlung aber beispielsweise auch ein wohl einzigartig reicher Schatz an Frankenthaler Porzellanskulpturen aus dem 18. Jahrhundert.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2569" class="wp-caption aligncenter" style="width: 164px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/ResMü.K.I.Fra0110.jpg"><img class="size-medium wp-image-2569" alt="J. C. Links &quot;Meleager und Atalante&quot; gehört zu den schönsten mythologischen Gruppen des in Frankenthal tätigen Porzellankünstlers" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/ResMü.K.I.Fra0110-154x300.jpg" width="154" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">J. C. Links &#8220;Meleager und Atalante&#8221; gehört zu den schönsten mythologischen Gruppen des in Frankenthal tätigen Porzellankünstlers</p></div><br />
</center></p>
<p>Aus dem 19. Jahrhundert sind es prunkvolle Service, die Kaiser Napoleon oder der preußische König mit mehr oder minder eindeutigen Hintergedanken verpacken und mit freundlichen Grüßen („Vorsicht zerbrechlich?“) nach München versenden ließen. Vor allem aber prunkt die Sammlung des 19. Jahrhunderts mit „hauseigenen“ Erzeugnissen, den zahlreichen Bestellungen, die der Hof aus den Ateliers der Nymphenburger Porzellanmanufaktur bezog – darunter das berühmte Onyx-Service oder die faszinierenden Gemäldekopien nach Werken der Alten Pinakothek, die Ludwig I. zur ewigen Bewahrung auf Keramikplatten abmalen ließ.<br />
&nbsp;<br />
<center></p>
<p><div id="attachment_2570" class="wp-caption aligncenter" style="width: 260px"><a href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/onyx_dg1392.jpg"><img class="size-full wp-image-2570" alt="Das kostbare Onyx-Service besteht aus mehreren hundert Teilen" src="http://www.residenz-muenchen-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/onyx_dg1392.jpg" width="250" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Das kostbare Onyx-Service besteht aus mehreren hundert Teilen</p></div><br />
</center></p>
<p>Was die Silberkammer betrifft, so…– aber vielleicht reicht es auch an dieser Stelle erst einmal: Kurz, wir sind beschäftigt, um für unsere Besucher in Zukunft hier eine reiche, vielfältige und faszinierende Welt wieder aufleben zu lassen – eine Welt höfischer Pracht, aber auch höfischer Alltagsgeschichte: schließlich wurde Porzellan und Silber ja nicht nur bewundert, sondern diente letzten Endes auch als Requisit höfischer Mahlzeiten, musste geputzt, verwahrt, gezählt, repariert und ersetzt werden. Dies alles wollen wir zeigen und mehr – mit Tempo also auf in ein spannendes und arbeitsreiches Jahr 2013.<br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.residenz-muenchen-blog.de/?feed=rss2&#038;p=2563</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
